Teil eines Werkes 
[3. Bd.] (1859)
Entstehung
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»Suſanne verglich mich ſo eben mit einem Engel Gottes. Wie weit eher als ich verdient ſie, daß man dies von ihr ſage? Hal wenn Du wüßteſt Henry, wenn Du wüßteſt! Ich ſaß an einem Tiſche. Ein Licht ſtand vor mir. Suſanne, die einen Augenblick vorher neben mir ſaß, war in das Nebenzimmer gegangen. Die Thür öffnet ſich Percy Kirke erſcheint ich ſtoße einen Schrei aus, der Tiſch ſtürzt um, das Licht ver⸗ liſcht. Ich fliehe in das Nebenzimmer. Suſanne hat Alles be⸗ griffen. Sie ſchließt mit Gewalt die Thür, entreißt mir meinen Schleier, verhuͤllt ſich damit das Haupt ſtößt mich hinter einen Vorhang, bläſt das Licht aus, welches das Zimmer er⸗ leuchtete, wirft ſich auf den Fußboden und thut, als ob ſie ohnmächtig wäre. Es war Zeit. Die zertrümmerte Thür fliegt auf, Kirke tritt ein, taſtet in der Dunkelheit um⸗ her, tritt auf Suſannens Körper, hält ſie für mich, nennt ſie bei meinem Namen, hebt ſie auf und verſchwindet mit ihr Du ſiehſt wohl, Henry, daß ſie mich gerettet hat. Du ſiehſt wohl, daß ſie eher als ich den Namen eines Engels verdient.«

Lucy warf ſich in die Arme der Irländerin.

Dann nach einer Umarmung, durch welche ſie einen Theil ihrer Dankbarkeit auszudrücken verſuchte, hob ſie wie⸗ der an:

»Aber was ſollte ich nach dem, was geſchehen war, thun? Sollte ich in den Gemächern der Prinzeſtin Anna blei⸗ ben? Mußte Kirke ſeinen Irrthum nicht bald bemerken und ſtand dann nicht zu erwarten, daß er ſofort vor Wuth ſchäu⸗ mend und nach Rache dürſtend zurückkommen würde? Ich mußte daher fliehen. Aber wo ſollte ich hin? Ich hatte keine Wahl. Ich nahm Lucian, der auf meinem Bette ſchlief, in meine Arme und eilte nach Soho Fields, in der Hoffnung,

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