Teil eines Werkes 
[3. Bd.] (1859)
Entstehung
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Dann warf er einen Blick auf den Gefangenen und den Küſter.Was gibt es denn?« fragte er,und warunm ſchreit und geberdet Mylord ſich ſo? Man ſollte in der That meinen, er führe noch den Vorſitz bei ſeinem Tribunal.

»Wirf dieſen Hallunken hinaus!« rief Jeffreys ſeinem Freunde Jack Ketch zu, indem er zugleich auf den Küſter von St. Peter zeigte.

»Erlaubt, Mylord,« antwortete der Henker.Ehe ich den ehrenwerthen Maſter Martins zur Thür hinauswerfe, möchte ich gern erſt wiſſen, was ihm euern Zorn zugezo⸗ gen hat.«

»Ich habe Dir geſagt, Du ſollſt ihn hinauswerfen! Dies muß Dir genügen!« heulte der Gefangene.

»Wie leicht doch manche Menſchen ſich in dem Ort und der Zeit täuſchen!« murmelte Ketch, indem er die Augen gen Himmel richtete.

Dann nach einer kurzen Pauſe hob er in dem ruhigen, würdigen Tone eines billigdenkenden Schiedsrichters zu dem Küſter gewendet an:

»Da Mylord mir nicht antworten will, ſo antwortet Ihr mir, Maſter Martins. Was wollt Ihr hier machen und warum hat Mylord ſich gegen Euch erzürnt?«

»Er erzürnte ſich gegen mich, weil ich ihm in den höflich⸗ ſten Ausdrücken ſagte, er werde Niemanden mehr hängen laſſen. Was den Zweck meines Beſuchs betrifft, ſo beſteht derſelbe ganz einfach darin, daß ich Mylord meine Dienſte anzubieten wünſche. Es iſt noch ein vortrefflicher Platz unter dem Com⸗ muniontiſche in der Capelle und ich wollte Mylord fragen, ob er dort begraben zu werden wünſche.«