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„»Geh,“ rief ihm der Gefangene zu, indem er ihn nach der Thuüͤr ſtieß.»Nein, nein, nimm dein Licht nicht wieder mit— bringe vielmehr noch eins— und dann Wein— Branntwein— Rhum—
Während der Henker die Treppe hinunterging, ſetzte⸗ Jeffreys die Mündung der zweiten Flaſche an ſeine Lippen und trank ſie ebenfalls vollſtändig aus.
Es dauerte nicht lange, ſo äußerte der Wein auf ihn ſeine gewöhnliche Wirkung, wenn er davon erſt zwei bis drei Flaſchen zu ſich genommen hatte. Er ward heiter, dreiſt, kühn. Mit dem Blute, welches raſcher und wärmer in ſeinen Adern kreiſte, erwachten auch wieder Muth und Hoffnung in ihm. Er ließ einen ironiſchen Blick in ſeinem Kerker umher⸗ ſchweifen und ſagte lachend:
»Was zum Teufel hatte ich denn im Kopfe, als ich vor⸗ hin jene einfältigen Erſcheinungen zu ſehen glaubte? Welche ſonderbaren Gaukelbilder läßt doch ein nüchterner Magen in ein leeres Gehirn emporſteigen! Ha! da kommt Ketch wieder — wie geſchwind er iſt!«
Ein Schlüſſel knarrte im Schloſſe und ein Mann trat ein.
„»Ah,“« rief der Gefangene in übelgelauntem Tone,»Ihr ſeyd es, Martins? Seit wann verläßt denn der Küſter der St. Peterscapelle ſeine Sacriſtei, um die Gefangenen zu be⸗ ſuchen?«
„»Als ich hörte, daß Ihr gefänglich eingebracht worden ſeyd,« antwortete Martins,»beeilte ich mich zu Euch zu ge⸗ hen, um Euch meine Dienſte anzubieten.“
„Eure Dienſte?— Von welcher Art ſind denn dieſe?2


