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um den Vorrang ſtreiten könnte. Ich trinke auf das Wohl der ſchönen Miß Luchy; ich trinke auf die Erfüllung eurer ſüßeſten Wünſche.«
»Dank, Chiffinch, Dank!« rief Percy Kirke, indem er ſein Glas leerte;„nicht wahr, ſie iſt ſchön?«
»Miß Luchy iſt ein Königsbiſſen!« antwortete der Page. »Wenn Se. hochſelige Majeſtät Carl II., mein allergnädigſter Herr, noch lebte, ſo wäre dieſe junge Dame jetzt eine der vor⸗ nehmſten des Königreichs— wenigſtens hätte es nur von ihr abgehangen, es zu werden. Ich habe Euch ſchon einige Worte von der Liebe dieſes Fürſten zu der Tochter des alten Puri⸗ taners geſagt, habe aber Euch noch nicht begreiflich machen können, bis zu welcher Exaltation dieſe Liebe ging. Sind meine Worte Euch mißfällig, General, weil Ihr ſo die Stirn runzelt?«.
„»Verzeihet dem Gefühle, welches ich empfinde, Chiffinch. Ich liebe zu ſehr, um nicht eiferſüchtig zu ſeyn, wäre es auch nur auf einen Todten!«—
»O, Ihr habt durchaus nicht Urſache, es zu ſeyn— wenigſtens nicht auf den König Carl II. Ich ſage Euch wie⸗ derholt, mein allergnädigſter Herr hat Miß Lucy nur ein ein⸗ ziges Mal und dann auch nur auf einige Augenblicke und in Begleitung ihres Vaters geſehen. Ich ſage damit jedoch durch⸗ aus nicht, daß Ihr, wenn er am Leben geblieben wäre, nicht an ihm einen Nebenbuhler bekommen hättet, der noch furcht⸗ barer geweſen wäre, als Lord Henry Lisle, denn er ſagte wie⸗ derholt zu mir, Miß Lucy ſey geſchaffen, um einen Thron zu
zieren— er könne in ihr durchaus nicht eine Maitreſſe ſehen,
ſondern ſie ſey für ihn das Ideal einer Gattin.⸗ »Sagte König Carl II. dies wirklich zu Euch, Chiffinch?⸗ murmelte Kirke mit gedankenvoller Miene. 1


