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und Erwägungen geſtützt, lautet mein Ausſpruch: Percy Kirke behalte ſeinen Gefangenen und räche ſich an ihm nach ſeiner Bequemlichkeit und zu der ihm gelegenen Zeit. Ich habe geſprochen.«
Kaum war Chiffinch fertig, ſo ſtand Jeffreys auf, warf ihm einen wüthenden Blick zu und verließ, unverſtändliche Worte murmelnd, das Zimmer.
„Ihr ſeyd ein vortrefflicher Freund,“ ſagte ſofort Kirke, indem er dem Pagen die Hand bot,»ja, ein ſinnreicher und treuergebener Freund, Chiffinch! Ihr könnt auf mich rech⸗ nen, wenn ſich die Gelegenheit darbietet, Euch Gleiches mit Gleichem zu vergelten.“
„Ich verlange keine Dankbarkeit von Euch⸗ General. Was ich gethan, habe ich ohne eigennützige Abſicht und aus reiner Sympathie für Euch gethan. Unſere Geſchmacksrichtun⸗ gen haben zu viel Aehnlichkeit mit einander, als daß ich mich bei einem Streite zwiſchen Euch und dem groben Patron, der uns ſo eben verlaſſen, nicht ſofort auf eure Seite ſtellen ſollte. Wenn irgendwo von Liebe oder von einem Verliebten die Rede iſt, ſo ſchlage ich mich allemal zu dieſer Partei.
„Das macht, weil Ihr ſelbſt verliebt ſeyd, Chiffinch. Sie iſt ſehr ſchön, eure Geliebte. Kommt, füllet euer Glas und trinken wir auf die Geſundheit der reizenden Suſanne.“
Die Gläſer wurden gefüllt, man ſtieß an und leerte ſie auf die Geſundheit der Irländerin. Der Wein, welcher über Kirke's Lippen floß, befeuchtete zugleich ein ſpöttiſches Lächeln
und Chiffinch's Hand zitterte, als er das Glas an den Mund
ſetzte.
„Ich habe Euch Beſcheid gethan, General,“ ſagte er. „Nun iſt die Reihe an Euch. Ich trinke auf die Geſundheit der Einzigen, welche mit Suſannen in Bezug auf Schönheit


