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ich nehme die Bedingung, die er uns ſtellt, in ihrem ganzen Umfange an. Ich hoffe, daß Ihr ſie auch annehmen werdet, General, obſchon Ihr weit weniger als ich ein Freund der geſetzlichen Formen ſeyd.«
„»Gut, es ſey,« ſagte Kirke,»ich nehme die Bedingung an. Chiffinch entſcheide zwiſchen uns, aber vor allen Dingen möge er gerecht ſeyn oder—«
„Oder,“ unterbrach ihn der Page,»Ihr werdet meinen Urtheilsſpruch als ungiltig betrachten, nicht wahr? Was klar und deutlich nichts Anderes heißt als daß, wenn ich mich gegen Euch erkläre, die Frage gerade auf demſelben Punkte ſtehen bleibt, wie vor meiner Entſcheidung, weun ſie nicht am Ende noch verwickelter wird.«
Indem Chiffinch dieſe Worte ſprach, berührte er mit ſeinem Knie unter dem Tiſche das des Generals.
„Nimm die Bedingung ohne alle Gegenbedingung an,« ſagte der Oberrichter zum General,»oder Du beweiſeſt, daß Du Hintergedanken hegſt.«
„Nun gut, ja!« antwortete Kirke.„Chiffinch ſpreche ſein Orakel aus.«
„Ich reſumire kurz die Thatſachen,« ſagte der Page in einem Tone, deſſen Bewegung ſich hinter einem Anſchein von Feierlichkeit verſteckte.»Percy Kirke läßt Sir Charles Mur⸗ ray, einen der Rädelsführer der Rebellion, feſtnehmen und ins Gefängniß werfen. Er liebt die Tochter ſeines Gefangenen und verſpricht ſich, ſie zu beſitzen, indem er ihr gegen ſchöne bare Küſſe die Begnadigung ihres Vaters verkauft. Jeffreys kommt dazu und reclamirt den alten Puritaner, weil, wie er ſagt, dieſer Mann ihm die grauſamſte aller Beleidigungen zu⸗ gefügt habe und deshalb ſein Eigenthum ſey. Wenn nun Percy Kirke ſich ſeines Gefangenen blos bedienen will, um


