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Leben bringen wollen, aber wenigſtens wird er dies thun, ohne ſich der Hoffnung auf Begnadigung zu bedienen, um Luch's Tugend zu vernichten. Nein, niemals wird Jeffreys auf den Gedanken kommen, durch eine Tochter und um den Preis ihrer Ehre das Leben ihres Vaters erkaufen zu laſſen, während Kirke—*
„Eben deshalb wird der Oberrichter niemals Sir Char⸗ les Murray von Percy Kirke bekommen.“
„Das iſt wohl möglich— ich will ſogar zugeben, daß es wahrſcheinlich ſey. Aber verlaß Dich auf Jeffreys. Er wird den General, wie mächtig dieſer auch in der Mitte ſeiner Läm⸗ mer ſey, zu zwingen wiſſen, den Tod des Gefangenen zu be⸗ ſchleunigen. Iſt aber der Vater todt, ſo verliert Kirke— bemerke dies wohl— ſein mächtigſtes, vielleicht ſein einziges Mittel, die Tochter in ſeine Gewalt zu bekommen, um ſie ſei⸗ nen Abſichten zu opfern.“«
„Aber bedenke, liebe Suſanne, daß auch ich dadurch mein mächtigſtes, vielleicht mein einziges Mittel verliere, mich an dem verhaßten Urheber deiner Schande zu rächen und—«
Der Irländer ſtockte plötzlich, als ob er ſich ſcheute aus⸗ zureden.
„Was fehlt Dir, Fitzgerald, und warum redeſt Du nicht aus?« fragte Suſanne, indem ſie ihn verwundert anſah.
„Ich habe nichts weiter zu ſagen, meine Schweſter,“ ſtammelte Fitzgerald.
„Nun ſo behalte auch dieſes Geheimniß für Dich allein, da ich nicht würdig bin, es zu kennen.«
„Du biſt ungerecht, Suſanne.“
„Ich bin gedemüthigt, Fitzgerald.“


