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tungen mit angeſehen, Colman und die Offiziere des Regi⸗ ments, welche Kirke zur Ehre ſeiner Tafel zugelaſſen, glaubten, er werde durch die excentriſche Anrede des Gefangenen aber⸗ mals zur Wuth gereizt werden. Aber dies war nicht der Fall. Der General forderte alle ſeine Gäſte auf, ihre Gläſer zu fül⸗ len, ſchenkte ſelbſt deren zwei voll, überreichte eins Cornwell und rief, indem er ihm mit freundſchaftlicher Miene zu⸗ lächelte:
„Du haſt Recht, mein Freund, Du biſt mir heilig. Nie⸗ mals werde ich mich des Todes des Dichters Cornwell ſchuldig machen; ſtoße mit mir an, leere dein Glas und ſey frei. Geh hin und ſinge zu den Füßen deiner Muſe!
„Damit werde ich allerdings den Reſt meines Lebens zubringen, da Ihr die Gnade habt, mir es zu ſchenken,« antwortete der Dichter, indem er ſich verneigte.
Dann fuhr er mit kaum verhehltem Lächeln und mit ſich ſelbſt ſprechend fort:
„Er wird mir wieder durch ſeine Lämmer nachſchleichen laſſen, aber ſie ſollen ſich umſonſt bemühen. Weiß ich wohl, wo ſich dieſe arme geſcheuchte Gazelle verborgen hält? Ach, wenn ich es wüßte, ſo würde ich ſie ſofort von den Gefahren benachrichtigen, welche ihr drohen und ich würde die Spür⸗ hunde dieſes heuchleriſchen Kirke auf eine falſche Fährte brin⸗ gen, wie ich ſchon einmal gethan, indem ich über Bath ging, um mich von Bridgewater nach Wincheſter zu begeben.“
„Geh,“« ſagte Percy Kirke zu ihm,„geh, mein berühm⸗ ter Dichter, und vergiß nicht deinen Namen auf die Nachwelt zu bringen.“
„Mein Name wird ſchon von ſelbſt bis auf unſere letzten


