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„»Ach, Mylord, wenn ich Euch eher begegnet wäre, ſo wären mir viele Schmerzen erſpart worden.“
»Es iſt noch nicht zu ſpät, um eure Mutter dem grim⸗ migen Jeffreys zu entreißen, Mylord. Auf alle Fälle werden wir Alles thun, was menſchenmöglich iſt. Morgen werde ich auf meinem Poſten ſeyn.«
„Und ich werde nicht auf mich warten laſſen. Morgen alſo, Mylord!«
Der morgende Tag kam ſehr ſchnell herbei. Abends von acht Uhr an erfüllte die glänzendſte Geſellſchaft die Salons und Gallerien von Whitehall. Die junge und ſchöne Königin Maria von Modena beehrte, umgeben von allen ihren Ehren⸗ fräuleins, dieſen Empfang mit ihrer Gegenwart. Sie ſaß in dem Zimmer, durch welches man in das Cabinet des Königs gelangte.
Mitten unter ihrem weiblichen Gefolge ſah man nur einen einzigen Mann. Dieſer, der etwa vierzig Jahre zählen konnte, war weder durch ſeinen mittlern Wuchs, noch durch ſein rundes Geſicht, noch durch ſeine ziemlich gewöhnliche Miene ausgezeichnet. Was aber dennoch die allgemeine Auf⸗ merkſamkeit ihm zuwendete, war die eigenthümliche Erſchei⸗ nung ſeines Aeußern, ſein brauner Rock ohne Knöpfe und ſeine übrigen Kleider, die durch ihre übertriebene Einfach⸗ heit den ſeltſamſten Gegenſatz zu den reichen Toiletten bilde⸗ ten, welche ihn umgaben. Nichts aber lenkte die Blicke der Anweſenden mehr auf ihn, als der breitkrämpige Hut von dunkler Farbe, den er ſelbſt vor der Königin, die in dieſem Augenblick mit ihm ſprach, auf dem Kopfe behielt.
Es war dies der Quäker William Penn, der vor fünf Jahren die berühmte nach ihm genannte Colonie Pennſylva⸗ nien gegründet hatte. Seit Kurzem nach England zurückge⸗


