Teil eines Werkes 
[1. Bd.] (1859)
Entstehung
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kehrt, erfreute er ſich der ganzen Gunſt Jacobs des Zweiten. und um dieſe Gunſt, deren er ſich übrigens bediente, um den Mitgliedern ſeiner harmloſen Secte das Wohlwollen des Kö⸗ nigs zuzuwenden, ſich zu erhalten, war er bereit, ſehr große Opfer zu bringen, ja ſogar die heiligſten Geſetze der Moral und der Humanität zu vergeſſen.«

»Ja, mein lieber Mr. Penn,« ſagte Maria von Modena leiſe zu ihm,„man wird ſämmtliche Anhänger Monmouth's

nach den Antillen und nach Nordamerika ſchaffen und dort

vérkaufen. Der König hat mir hundert dieſer Verurtheilten zum Geſchenk gemacht, Ihr, die Ihr eben aus Amerika zu⸗ rückgekehrt ſeyd, welche Summe glaubt Ihr, kann ich durch dieſen Verkauf gewinnen?«

»Hundert, ſagſt Du?« antwortete der Quäker, der, um den Geſetzen ſeiner Secte zu gehorchen, alle Menſchen mit Du anredete.»Wenn Du von dieſer Zahl die abziehſt, welche während der langen Ueberfahrt an Hunger und Krankheit ſterben, ſo kannſt Du auf einen Nettogewinn von tauſend Guineen rechnen.« 3

»Wie, nicht mehr?« entgegnete die in ihrer Erwartung getäuſchte Königin;»das iſt ja gar nichts, und dennoch ſind es lauter auserleſene Leute— alle jung und ſtark!«

»Es iſt augenſcheinlich, daß, je beſſer die Qualität der Waare iſt, deſto höher auch der Preis ſeyn wird, den man dafüͤr bezahlt.⸗

»Meine liebe Sophie,“ ſagte Marie von Modena zu einer ihrer Ehrendamen,„»gebt doch einmal Maſter Chiffinch, der an der Thüre des Cabinets des Königs ſteht, einen Wink. Ich möchte ihm einige Worte ſagen.«

Einige Augenblicke ſpäter ſtand der erſte Page vor der Königin.