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»Ach, Mylord,“« antwortete der Kammerdiener,„wir ſind hier nicht im Lager und ich muß hier meine Inſtructionen weit mehr reſpectiren als in Weſton Zoyland, wo Ihr Euch trotz meiner Bitten nicht ſcheutet, den Schlaf meines Herrn zu ſtören.“
Indem der treue Champagne dieſe Worte ſprach, ſchlug er Henry die Thür vor der Naſe zu.
»In der That,« ſagte Henry bei ſich ſelbſt, indem er verächtlich den Mund verzog,»das iſt ein Mann, der ſein Geld im Schlafe verdient. Laſſen wir ihn ſchlafen, den Elen⸗ den! Ach, das Unglück! das Unglück! Wie flieht man dieſe Peſt! Da die Männer meines Standes mir untreu werden, wohlan, ſo muß ich zu einem Diener meine Zuflucht nehmen! Chiffinch liegt viel daran, ſich Suſannen angenehm zu ma⸗ chen und er wird mir daher treulich dienen.«
An dem beſprochenen Tage, zu der verabredeten Stunde begab er ſich mit zwiſchen Furcht und Hoffnung ſchwebendem Gemüth zu dem erſten Pagen des Königs.
Chiffinch empfing ihn mit niedergeſchlagener Miene.
»Ach, lieber Lord,« ſagte er zu ihm,„Ihr ſeht in mir einen in der That tiefbetrübten Menſchen. Ich habe den Kö⸗ nig auf das Inſtändigſte gebeten, Euch zu empfangen, aber er iſt unbeugſam geblieben. Ach, wie ſchlecht belohnt man meine langen, treuen Dienſte! Beklagt mich, beklagt mich, Mylord!«
Henrhy entfernte ſich verzweiflungsvoll.
»Hals« ſagte er bei ſich ſelbſt, indem er mit großen Schritten in dem St.⸗James⸗Park auf⸗ und abging,„um meine Mutter zu retten, hätte ich mich gern dazu verſtanden, die Gefälligkeit dieſes Verworfenen anzunehmen, ihn öffentlich als meinen Wohlthäter anzuerkennen. Jetzt werde ich mich


