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die er zu ſprechen wünſchte, einen Beſuch zu machen. Deshalb begab ſich Lord Lisle in ſeine Wohnung undbrachte eine ſchlaf⸗ loſe Nacht zu.
Am nächſtfolgenden Tage, ſobald es ſchicklicherweiſe geſchehen konnte, begab er ſich nach dem Hotel des Grafen von Feversham und ward nach Verlauf von etwa einer Stunde bei dieſem vorgelaſſen.
„Ich bitte tauſendmal um Verzeihung, daß ich Euch habe warten laſſen, mein junger Freund,“ ſagte der berühmte Sieger vom Sedgemoore.»Mein Kammerdiener kleidete mich eben an.«
»Mylord, Ihr kennt das entſetzliche Unglück, welches meine Mutter zu ereilen droht.«
»Ich weiß, daß ſie unzweifelhaft verurtheilt werden wird.«
„Das iſt ſie ſchon, Mylord. Der Feuertod ſoll ihrem tugendhaften Leben ein Ende machen.“
»Ach, leider ſetzt mich dies nicht in Erſtaunen. Dieſer Jeffreys geht gar ſo raſch in's Zeug.— Aber beruhigt Euch, Mylord. Ich werde mit dem König ſprechen und wir werden die Begnadigung eurer Mutter erlangen. Die tauſend Pfund Sterling, welche Ihr mir habt zuſtellen laſſen—«⸗
»Die ich Euch habe zuſtellen laſſen, Mylord?« rief Henry, außer ſich vor Erſtaunen.
»Na, verſtellt Euch nur nicht. Dieſe That beweiſt eure kindliche Liebe. Ich wollte eben ſagen, daß dieſe tauſend Pfund Sterling nicht überflüſſig ſeyn werden. Ich werde ſie unter die Leute vertheilen, welche ſich in der nächſten Nähe des Königs befinden und oft durch ein einfaches Wort viel thun können.«
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