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ſanne, bei dem Abbé Joſé Caetano halten ſich in dieſem Augen⸗ blicke Sir Charles Murray und ſeine Tochter verborgen!«
Die Irländerin bot mit vor Freude feuchtem Blick, aber dennoch mit traurigem Antlitz und mit edler Einfachheit der Geberde und des Ausdrucks Lord Lisle die Hand.
„»Ich danke Euch, Mylord, denn ich verſtehe. Verlaßt Euch auf mich. Ich werde mit Klugheit zu Werke gehen. Nie⸗ mand ſoll erfahren, daß der Abbé Caetano Taunton verlaſ⸗ ſen hat, und während ſeiner Abweſenheit, wenn er es für
nothwendig erachtet, werde ich über Miß Lucy wachen. Wie
lautet die Adreſſe dieſes edlen und guten Prieſters?«
„Er wohnt der Herberge„zum weißen Hirſch« gegenüber.
Steigt ein, liebe Suſanne, und macht Euch auf den Weg.« »Wohlan, Mylord, ich verſichere Euch, dadurch, daß Ihr mich nach Taunton ſchickt, habt Ihr noch beſſer gewählt, als Ihr glaubt. Ich bin klüger als Ihr. Ich ſoll in den Wa⸗ gen ſteigen— mein Gott! ich ſoll mit lautem Pferdegetrappel und Wagengeraſſel in der Stadt anlangen, wohin Ihr mich ſchickt?— Würde es mir dann wohl möglich ſeyn, ohne die öffentliche Aufmerkſamkeit zu erregen, mich in die Wohnung des Abbé Caetano zu begeben? Nein, nein, ich mache die Reiſe zu Pferde, und wenn ich in der Nähe von Taunton angelangt bin, laß ich das arme Thier laufen. Morgen mit Einbruch der Nacht betrete ich dann die Stadt zu Fuße. Ihr dagegen ſteigt in den Wagen und eilet nach London— wenn meine Anweſenheit in Taunton nicht nöthig iſt, ſo bin ich in drei Tagen in der Hauptſtadt. Sobald Ihr dort anlangt, be⸗ gebt Euch zu Mylord Feversham und zu Mylord Churchill. Dieſe ſind es, die Euch bei dem König unterſtützen werden. Vor allen Dingen aber ſucht Maſter Chiffinch auf, denn dieſer wird Euch Zutritt beim Könige verſchaffen.«
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