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[1. Bd.] (1859)
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mein inde⸗ nmer dienſt hkeit, habe

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alten Puritaners, und ſein Haß gegen mich nehmen alle ſeine Gedanken in Anſpruch«

»Sollte Miß Luch ſich in Taunton verborgen halten?«

»Ja, Suſanne.«

»Und Ihr ſchicket mich ihr zu Hilfe?«

»Ihr werdet ſie beſchützen, während Ihr zugleich den wichtigen Auftrag vollzieht, den ich Euch ertheilen werde.«

»Ha, Dank, Mylord!« rief Suſanne mit ſtrahlendem Antlitz.»Nun ſehe ich, daß die Worte, die Ihr mir in Brid⸗ gewater ſagtet, nur aus eurem Munde kamen, aber daß euer Herz nichts davon wußte. Worin beſteht der wichtige Auf⸗ trag, den Ihr mir ertheilen wollt?«

»Meine Mutter wünſcht den Abbé Caetano zu ſprechen, damit er ihr in ihren letzten Augenblicken zur Seite ſtehe, wenn ich nicht ihre Begnadigung beim König auswirken kann. Der Abbé Caetano wohnt in Taunton. Allerdings hätte ich Jemand anders als Euch zu ihm ſchicken und ihn von dem Wunſche meiner Mutter in Kenntniß ſetzen laſſen können, aber Ihr werdet ſogleich einſehen, daß ich nicht den Erſten Beſten zu ihm ſchicken kann. Ihr werdet ſehen, welches unbeſchränkte Ver⸗ trauen ich zu der Perſon haben muß, die ich wähle, damit ſie bei dieſer Miſſion meine Stelle vertrete.«

Lord Lisle unterbrach ſich und heftete auf die Irländerin einen Blick, der bis in die letzten Tiefen ihrer Seele zu drin⸗ gen ſuchte, und hob mit ſichtlicher Selbſtüberwindung wie⸗ der an:

»Wenn ich Euch jemals durch einige meinen Lippen wie Ihr ſo gut ſagtet entfallene Worte beleidigt habe, ſo müßt Ihr verzeihen und vergeſſen, Suſanne, denn heute zu dieſer Stunde will ich Euch den größten Beweis von Ver⸗ trauen und Achtung geben, der in meiner Macht ſteht. Su⸗ Der Tiger von Tanger. VII.