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don bringen ſoll, wartet ja ſchon, und die Pferde ſtampfen vor Ungeduld.*
„Ich werde allein reiſen, Suſanne.“
»Ihr wollt allein nach London reiſen, Mylord?« rief die Irländerin, deren Antlitz von düſterem Schmerz ver⸗ ſchleiert ward.
„Ich bitte Euch, höret mich an, Suſanne. Gott iſt mein Zeuge, daß eure Geſellſchaft auf dieſer Reiſe mir eine Linde⸗ rung, wo nicht ein Troſt für meinen entſetzlichen Jammer
wäre. Ich ſtehe aber im Begriffe Euch um einen neuen Dienſt
zu bitten, um einen neuen Beweis der treuen Anhänglichkeit, von welcher Ihr mir ſchon ſo viele Beweiſe gegeben. Ich habe das Vertrauen zu Euch, daß Ihr mir dieſen Dienſt nicht ver⸗ weigern werdet, trotz der abſcheulichen Beleidigungen, die ich Euch angethan.⸗
»Was ſprecht Ihr von Beleidigungen, Mylord?— Sagt vielmehr, ſagt ſchnell, was ich für Euch thun kann, und ich werde kein Opfer ſcheuen, eure Wünſche zu erfüllen.“
»Suſanne, Ihr müßt Euch nach Taunton begeben.“
»Ich muß mich nach Taunton begeben?«
„Ich weiß wohl, ich hätte nicht ſagen ſollen: Ihr müßt, ſondern ich bitte Euch.“
»Es handelt ſich jetzt nicht um die Art und Weiſe, auf welche Ihr euern Wunſch ausgeſprochen habt, Mylord, ſon⸗ dern um die Sache ſelbſt. Der Mann, der mich entehrt hat, befindet ſich in dieſem Augenblickin Taunton, undich bin noch nicht geſchickt, an ihm die glänzende Rache zu nehmen, die ich an ihm nehmen will. Wenn ich dazu bereit bin, werde ich ihn ſehen.“
„»PerchKirke iſt mehr mein Feind als der eure, Suſanne. In dieſem Augenblick denkt er nicht an Euch. Er ſucht und verfolgt nur Miß Lucy. Seine Leidenſchaft für die Tochter des


