Teil eines Werkes 
[1. Bd.] (1859)
Entstehung
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welche dem Sohne die Kerkerthüren der Mutter geöffnet hatten.

Wenn Percy Kirke's Schlachtopfer, die unglückliche Su⸗ ſanne, eine Erklärung wünſchte und erwartete, ſo hatte ſie ſich ohne Zweifel geſagt, daß ſie die Gelegenheit dazu wäh⸗ rend des langen Beiſammenſeyns auf der Reiſe von Win⸗ cheſter nach London finden würde, welche Henry und ſie al⸗ lein und Seite an Seite während einer ganzen Nacht und

des ganzen nächſtfolgenden Tages zu machen im Begriffe ſtanden.

Was Henry betraf, ſo empfand er dumpfe Gewiſſens⸗ biſſe, dieſes muthige, junge Mädchen, welches ihm ſo viel glanzende Beweiſe von Liebe und Treue gegeben und die recht wohl mehr unglücklich als ſtrafbar ſeyn konnte, ſo hart be⸗ handelt zu haben. Er fühlte in ſich gleichſam eine Stimme erwachen, welche ihm Vorwürfe darüber machte, daß er im⸗ mer noch Suſannens Dienſte annahm, ohne ſie vorher um Verzeihung für die ſo verletzenden Ausdrücke gebeten zu ha⸗ ben, welche er an ſie gerichtet, ſo wie für die ſo grauſame Art und Weiſe, auf welche er ihr begegnet.

Deshalb hatte er ſich auch gleich nach ſeinem Weggange aus dem Gefängniſſe ſeiner Mutter vorgenommen, die Frage ſofort zur Sprache zu bringen.

»Suſanne,« ſagte er zu der jungen Irländerin, die ihm mit einer ernſten und traurigen Miene entgegenkam, welche einen auffallenden Gegenſatz zu dem unwillkürlichen Lächeln bildete, das früher ihre Lippen jedesmal umſpielte, ſo oft ſie dem jungen Gardelieutenant begegnete,»Suſanne, wir wer⸗ den uns trennen.«

»Trennen, Mylord? Der Wagen, der uns nach Lon⸗