Teil eines Werkes 
[1. Bd.] (1859)
Entstehung
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gemacht wird. Was aber auch ſeine Feinde ſagen mögen, Jacob II. iſt gut er wird mich begnadigen«

»Das hoffe ich auch, liebe Mutter, obſchon ich weit ent⸗ fernt bin, deine Meinung von der Güte des Königs zu theilen.«

»Halt ein, mein Sohn, Du weißt, daß ich nur mit dem größten Mißvergnügen Alles anhören könnte, was Du über einen ſolchen Gegenſtand hinzufügen könnteſt. Ich habe Dir es geſagt. Meine feſte Ueberzeugung iſt, daß das Herz des Königs ſo gut iſt wie irgend eins. Er kann Anwandlungen von übler Laune haben das läugne ich nicht aber iſt er kein Menſch? Er wird mich begnadigen, weil er gut und weil mein Verbrechen vielleicht ſeines Mitleids nicht un⸗ würdig iſt.«

»Euer Verbrechen, meine Mutter? was ſagt Ihr da?r

»Ich gebe meiner That den Namen, den das Geſetz ihr gibt.«

»Das Geſetz erleidet auf Euch keine Anwendung dieſer unglückliche Cornwell, dem Ihr ein Aſyl gewährt, iſt kein Rebell.

»Das weiß ich nicht, mein lieber Sohn, aber man muß ſich auf Alles gefaßt machen. Eine Krankheit, eine Reiſe oder irgend eine andere Urſache kann den König in die Unmöglich⸗ keit verſetzen, Dich zu empfangen und die Bitten deiner kind⸗ lichen Liebe anzuhören. In Folge eines Umſtandes, der mit dem königlichen Willen Jacobs II. gar nichts zu ſchaffen hat, iſt es möglich, daß meine Begnadigung nicht eintrifft. Dann muß ich ſterben und wenn ich einen katholiſchen Prieſter ver⸗ langen werde, daß er mir in meinen letzten Augenblicken zur Seite ſtehe, wird Jeffreys mir einen ſchicken, den er ſelbſt ge⸗ wählt haben wird. Ganz gewiß werde ich ihn mit Dankbar⸗

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