Teil eines Werkes 
[1. Bd.] (1859)
Entstehung
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wollen meiner Collegen im Oberhauſe erwerben, wenn ich Großkanzler von England ſeyn werde! Wohlan! Wie fin⸗ deſt Du das? bin ich nicht als Politiker noch weit größer denn als Redner? Aber was fehlt Dir?«

»Es iſt das alles recht ſchön, aber ſehr unklug, ſagte Birch unruhig.

»Warum denn?«

»Wenn der König nun begnadigt? Trotz aller deiner Verſicherungen kann Jacob II., wenn ihm tüchtig zugeredet wird, ſich doch erweichen laſſen. Und wenn er dieſe erſte Be⸗ gnadigung gewährt, dann können wir unſerer Hoffnung, von den reichen Angeklagten ein tüchtiges Löſegeld zu erpreſſen, nur immer Lebewohl ſagen. Die Furcht wird dadurch gleich von vorn herein zerſtreut werden.

»Du biſt von Sinnen, Birch! Wiſſe, daß der König mir dieſe Frau verſprochen hat!«

IX. Die Vergeltung.

Henry Lisle hatte, ehe er ſich auf den Weg nach Lon⸗ don machte, ſeine Mutter zu ſehen gewünſcht und in Folge der Verwendung des Biſchofs Ken, ſo wie des ganz unge⸗ wohnten Hanges zur Milde und Nachgiebigkeit, wovon Jef⸗ freys beſeelt zu ſeyn ſchien, ward der junge Gardelieutenant bei der Gefangenen vorgelaſſen.

»Gelobt ſey Gott, der Dich zu mir ſchickt, mein Sohn!« rief Lady Lisle, als ſie den jungen Mann eintreten ſah, den ſie mit ihren Armen umſchlang und an ihre Bruſt drückte. »Ich habe Dir ſo viel zu ſagen! Ich habe Dir ſo viele wich⸗

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