Teil eines Werkes 
[1. Bd.] (1859)
Entstehung
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Ja, ich begreife es, mein lieber Jim, ja, mein guter Jim, Du haſt Recht. Um Dir meine Bewunderung auszudrü⸗ cken, hätte ich Dich jetzt nicht Mylord nennen ſollen. Es iſt gewiß, daß dieſes Wort meinen Enthuſiasmus abgekühlt hat es iſt gewiß, daß ich Dir nicht geſagt habe, was ich Dir ſagen wollte. Wie oft habe ich das Wort des Aeſchines über Demoſthenes geleſen. Du weißt: was wäre es denn, wenn Ihr das Wunder ſelbſt gehört hättet? Wohlan, dieſes Wort verſtehe ich heute, denn ich habe Dich gehört, mein lieber Jim.

»Du biſt ſehr freundlich, mein vortrefflicher Birch, aber Du würdeſt noch zufriedener mit mir ſeyn, wenn Du mich jetzt gehört hätteſt, als ich den Biſchöfen von Bath und Win⸗ cheſter eine Friſt von fünf Tagen in Bezug auf die Hinrich⸗ tung der Lady Lisle gewährte.«

»Wie?« rief Birch erſtaunt,»Du haſt eine Friſt be⸗ willigt?«

»Ja, und ich habe da einen Meiſterſtreich ausgeführt, mein Freund. Man beſchuldigt mich der Grauſamkeit. Deine

Freundſchaft würde vergebens es mir verſchweigen wollen

ich weiß es. Wohlan, ſie mögen nur gehen und den König um Lady Lisle's Begnadigung bitten! Sie mögen nur gehen! Wenn ſie dieſe Begnadigung erlangen, ſo mache ich mich an⸗ heiſchig, mich an Lady Lisle's Stelle verbrennen zu laſſen. Der König wird ſich weigern und ich werde die Friſt bewil⸗ ligt haben. Es wird dann klar ſeyn, daß meine Hand ge⸗ zwungen iſt zu thun was ſie thut. Ich werde alle Freuden der Rache und alle Ehre der Nachſicht genießen ich werde mir überdies mächtige Freunde unter der anglicaniſchen, von der Torypartei ſo geachteten Geiſtlichkeit gemacht haben. Das kleine Opfer, welches ich heute gebracht, wird mir das Wohl⸗