die Zeit, welche Ihr für nöthig erachtet habt, auch nur um eine Stunde kürzen möchte. Es iſt alſo der Lady Lisle eine Friſt von fünf Tagen bewilligt.«
»Empfanget den Ausdruck unſerer lebhafteſten Dank⸗ barkeit, Mylord,« ſagten die einflußreichen Petanten, die von Jeffreys einen ſolchen Aufſchub erlangt hatten, indem ſie ſich entfernten.
Birch ſtand draußen und wartete ungeduldig auf das Fortgehen der Biſchöfe. Sobald das Zimmer wieder leer war, trat er ein.
»Mylord, Mylord,“« rief er, wie von Extaſe ergriffen, vich komme ſo eben aus dem Juſtizpalaſt— ich bin ſo lange dort geweſen, als Ihr den Vorſitz bei dem Tribunal führ⸗ tet; erlaubt mir, Euch zu ſagen, daß Ihr herrlich und be⸗ wunderungswürdig geweſen ſeyd! Ihr ſeyd doch unvergleich⸗ lich, Mylord!«
„Maſter Birch, laßt mich in Ruhe, wenn es Euch be⸗ liebt.«
„»Wie, Mylord?“ ſtammelte der Advocat erſtaunt.
Jeffreys warf ihm einen mitleidigen Blick zu und nach⸗ dem er ihn einen Augenblick lang gemuſtert, bot er ihm die Hand.„»Verzeihe mir, Birch, ich bin ein wenig hitzig. Aber warum nennſt Du mich auch fortwährend Mylord? Sollte man nicht meinen, es zerreiße Dir den Mund, wenn Du »Jim« oder»lieber Freund« ſagen ſollſt? Wenn Du mir Dinge zu ſagen haſt, die mir angenehm ſeyn können, ſo thuſt Du es allemal mit einer wahrhaft abſcheulichen Plumpheit. Es ſcheint, als wäreſt Du ein Schmeichler und ich ein Dumm⸗ kopf, welcher mit offenem Munde die gröbſten Lobſprüche hinnimmt und ſie mit Wolluſt verſchluckt. Begreifſt Du, daß mich das ärgern muß?⸗
„—2„„—,, 1 80A½—₰2 g„—,


