Teil eines Werkes 
[1. Bd.] (1859)
Entstehung
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ſchlotterten und mit krampfhaft zitternder Lippe ließ er die fünf Worte hören:

Ja, die Angeklagte iſt ſchuldig.«

Weckt ſie auf,« rief Jeffreys, indem er mit dem Finger auf Lady Lisle zeigte, die in der That eingeſchlafen war; weckt ſie auf, damit ſie den gerechten Ausſpruch vernehme, der ſie ſchuldig erklärt.«

Der Thürſteher berührte die Angeklagte an der Schulter

und ſie ſchlug die Augen auf. Stehet auf, ſagte der Oberrichter zu ihr.

Lady Lisle erhob ſich.

Vormann der Geſchwornen,« fuhr Jeffreys fort, machet der Verbrecherin das endliche Reſulial e eurer weiſen und muthigen Berathungen bekannt.«

Der Unglückliche, dem dieſe blutige Ironie in's Geſicht geſchleudert ward, beugte ſich noch tiefer und wiederholte ſeine feige Erklärung.

Lady Lisle machte keine Geberde der Ueberraſchung und ihr edles Antlitz verrieth nicht die leiſeſte Bewegung. Sie hob die Augen gen Himmel und ſagte weiter nichts als:

Wie Gott will!«

In dieſem Augenblick begegnete Jeffreys Blick dem Hen⸗

ry's und ein boshaftes Lächeln zuckte über das Geſicht des Oberrichters.

Er hörte oder that vielmehr blos ſo die Meinung der neben ihm ſitzenden Richter an, wendete ſich dann zu dem Publicum und ließ ſein Lächeln und ſeinen Blick, aus welchem die Freude des Triumphes leuchtete, zwiſchen Lady Lisle und ihrem Sohn hin⸗ und herſchweifen.

Im Namen des Königs, ſagte er,»und auf die freie Erklärung der Geſchwornen von Southampton hin verurtheilt