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dig die Rückkehr der Geſchwornen erwarteten, welche ſich ſeit einer halben Stunde an den Ort ihrer Berathung zurückgezo⸗ gen hatten, erhob ſich ein tauſendſtimmiges Geflüſter und Ge⸗ murmel von allen Punkten des umfangreichen Saales. Henry lauſchte.
»Das was ſo eben geſchehen,« ſagte ein neben ihm ſtehen⸗ der alter Mann,»iſt etwas Unerhörtes, was in den gericht⸗ lichen Annalen ganz gewiß bis jetzt noch nicht vorgekommen iſt! Wiel! eine Jury, die mit einem auf Nichtſchuldig lau⸗ tenden Verdict kommt, wieder fortzuſchicken und ſie zu zwin⸗ gen, ihre Berathungen von Neuem zu beginnen!«
»Und auf welche Weiſe hat er ſie fortgeſchickt und mit welchen beleidigenden Worten!« antwortete mit gedämpfter Stimme der Nachbar, an welchen der Greis ſich gewendet hatte..
„In der That nach den vortrefflichen Gründen, welche der Vertheidiger der Lady entwickelte,« murmelte eine dritte Stimme,»ſehe ich nicht ein, wie die Jury auch ein anderes Verdict fällen könnte.«
»Das iſt wahr, der Advocat hat etwas vorgebracht, was ſich unmöglich widerlegen läßt. Um die Angeklagte zu verurtheilen, müßte die bei ihr gefundene Perſon der Rebel⸗ lion angeklagt und überwieſen ſeyn. Wo aber iſt denn dieſe Perſon? Man zeigt ſie uns nicht einmal und ſie ſcheint gar nicht vernommen worden zu ſeyn.«
»Geduld! Geduld, ſage ich Euch! Dieſer Cornwell wird nichts dabei verlieren, wenn er wartet.«
»Cornwell?« ſagte Henry bei ſich ſelbſt.»Iſt es denn dieſer Unglückliche, welcher ſich zu meiner Mutter geflüchtet hat und die Urſache ihrer Verhaftung geworden iſt?« »Uebrigens,« hob der alte Mann wieder an,„ſelbſt


