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erläge, ſeine Lämmer Euch ruhig ziehen laſſen würden, nach⸗ dem Ihr den Anführer getödtet, den ſie vergöttern? Nein, tauſendmal nein, ſie würden Euch niedermetzeln! Und was würde dann aus Mylady Lisle, eurer Mutter, werden? Ihr wäret todt und überließet ſie den Händen des Oberrichters. O, ich weiß recht wohl, daß Ihr Euch vor dem Tode nicht fürchtet, aber denket einen Augenblick nach. Wird wohl, wenn Ihr nicht mehr lebt, eure Mutter, die dann keinen Vertheidi⸗ ger mehr hat, dem Scheiterhaufen entrinnen können, welchem Jeffreys ſie mit aller ſeiner Macht entgegentreibt?«
»Aber Lucy! Luch!« rief Henry, indem er Hände und Augen zum Himmel erhob.
»Laſſet mich nach Taunton gehen, Mylord— ich werde über Miß Lucy wachen— ich werde Euch täglich Nachricht von Allem geben, was ihr begegnet, und wenn ſie in drohen⸗ der Gefahr ſchwebt, nun gut, dann werdet Ihr kommen. Jetzt aber begebt Euch ſofort nach Wincheſter und rettet eure
Mutter.«
»Nun, ſo reite Du nach Taunton, William, und halte die Verſprechungen, die Du mir ſo eben gegeben. Wache über Lucy und gib mir von Allem Nachricht.«
„Ich werde es thun, Mylord, rechnet auf mich.«
Henry und William ſtiegen wieder zu Pferde und mach⸗ ten ſich, der Herr auf den Weg nach Wincheſter, der Diener auf den nach Taunton.


