Teil eines Werkes 
[1. Bd.] (1859)
Entstehung
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Kirke näherte ſich, einer nach der andern, den beiden Gruppen, welche man ihm mit dem Finger bezeichnete. Es waren dies die Gefangenen, die man vorher in der Kirche von Weſton Zoyland eingeſperrt gehalten. Etwa dreißig von ihnen, die mehr oder weniger ſchwer verwundet, und deren Wunden nicht verbunden waren, hatte man auf zwei ſchlechte Wagen geworfen, deren Stöße den Unglücklichen, die ſie zu dem fer⸗ nen Galgen trugen, wiederholte Schmerzensrufe auspreßten.

Ungefähr vierhundert andere waren in einer langen Reihe aufgeſtellt und zwei und zwei an einander gekettet.

Der Markt, für welchen man dieſes menſchliche Schlacht⸗ vieh beſtimmte, war noch weiter als der Galgen für die, de⸗ ren Wunden ſie zur Sclavenarbeit in den Colonien untauglich machten.

Dieſer furchtbare Anblick, von welchem die Soldaten, die nicht in der Schule von Tanger erzogen worden, mitleidig die Augen abwendeten, ſchien Percy Kirkes barbariſches Gemüth zu er⸗ heitern. Als er die Gefangenen beſichtigt hatte, ertheilte er

Befehl zum Abmarſch und ſofort machte ſich die ganze Armee

mit den beſiegten Anhängern Monmouth's in der Mitte auf den Weg nach Taunton.

Obſchon durch die ſchwerfälligen Wagen, auf welchen die Verwundeten lagen, in ihrem Marſche aufgehalten, wa⸗ ren ſie doch ſchon weit von Sedgemoore, als Henry Lisle, der ſein Pferd nach deſſen eigenem Gutdünken gehen ließ, dort ankam. Das Geſicht des jungen Gardelieutenants bot einen ſchmerzli⸗ chen Anblick dar. Seine gerunzelte Stirn, ſein düſteres Auge, ſeine krampfhaften Lippen, ſein bleiches Geſicht verkündeten den furchtbaren Sturm, der ſein ganzes Seyn erſchütterte. Seine Seele war in der That eine Beute der ſchmerzlichſten Ungewißheit. Sollte er nach Wincheſter gehen und Lucy der