Teil eines Werkes 
[1. Bd.] (1859)
Entstehung
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Rechnung eures Schmerzes und entſchuldige Euch, Mylord,⸗ ſagte er in vollkommen ruhigem Tone.

Lord Lisle nichts von dem, was Kirke geſprochen hatte, ſo tief war er in das Leſen der von Jeffreys geſchriebenen Worte verſenkt.

»Das iſt ſchändlich!« murmelte er.»Das ſchreit nach Rache, und dieſer Schrei wird früher oder ſpäter zum Him⸗ mel dringen! Hier, General, hier iſt der Brief eures Freundes. Es muß Euch daran liegen, dieſes ſchöne Anden⸗ ken an eine ſo herrliche Freundſchaft zu bewahren.«

Percy Kirke nahm den Brief, den ſein Adjutant ihm hinhielt, zurück, ſteckte ihn in ſeine Piſtolenholftern, aus wel⸗ chen er ein anderes zuſammengefaltetes Papier nahm, und ſetzte dann in phlegmatiſchem Commandotone hinzu:

»Lieutenant, wenn Ihr Euch vor allen Dingen mit der Rettung eurer Mutter beſchäftigen zu müſſen glaubt, ſo ſtelle ich Euch frei, es zu thun. Hier iſt ein Urlaub auf unbeſtimmte Zeit, den ich für Euch ausgefertigt habe. Er iſt von meiner Hand unterzeichnet. Wenn Ihr davon Gebrauch machen zu müſſen glaubt, ſo thut es. Wenn Ihr vorzieht zu bleiben, ſo bleibt. Ich habe blos gewünſcht, daß dem Kriegsgeſetze ge⸗ genüber Alles nach Vorſchrift zugehe.«

Der General reichte ſeinem Adjutanten den Urlaub und galoppirte davon. Sobald er das Hauptcorps ſeiner Truppen erreicht hatte, die ihn auf der Heide von Sedgemoore erwar⸗ teten, rief er einen ſeiner Soldaten herbei.

»Haſt Du meine Befehle ausgeführt?« fragte er ihn.

»Ja, General. Hier liegen auf zwei Wagen die, welche nicht gehen können, und hier zu eurer Linken, zwiſchen den beiden Compagnien des Regimentes Dumbarton, befinden ſich die, welche noch gut zu Fuße ſind.