Teil eines Werkes 
[1. Bd.] (1859)
Entstehung
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mit einem Worte, meiner würdige Rache. Siehſt Du dort unten links jenes Haus, welches durch die weiße Farbe ſeiner Fagade und ſeine Umriſſe gegen die ſchwarzen Hütten abſticht, von welchen es umgeben iſt?«

»Ja, ich ſehe es.«

»Dort wohnt ſiel« rief Jeffreys mit furchtbarer Be⸗ tonung.

»Wer denn?«

»Nun ſie, Lady Alice Lisle, die Mutter von Henry Lisle

3 und die Gattin von John Lisle.

»Nun, antwortete Birch,was willſt Du damit ſagen?« 1

»Dieſe Frau muß mein werden und von Dir verlange ich ſie. 4

»Wie kann ich ſie Dir geben?«

»Höre mich an. Du wirſt Dich nach einem Rebellen er⸗ kundigen und wenn Du ihn gefunden haſt, ſo wirſt Du ihn durch Drohungen von Strick und Galgen in Furcht jagen. Plötzlich und ohne Uebergang wirſt Du vor ſeinen Augen eine Hoffnung auf Pardon und Gnade erglänzen laſſen.

»Unter welcher Bedingung, Mylord?«

»Unter der Bedingung, daß er die Herrin dieſes weißen Hauſes um ein Aſyl bitte.«

»Ich verſtehe. Des Hochverraths angeklagt, wird dann Lady Lisle vor eurem Tribunal erſcheinen müſſen, Mylord.

»Und ſie wird verurtheilt werden, Birch; verurtheilt, lebendig verbrannt zu werden.«

»Ja, das iſt in der That eine bewundernswürdige Com⸗ bination, o großer, geliebter Jim! Aber wirſt Du mir einen Einwand erlauben?« fragte ſchüchtern der beſcheidene Bundes⸗ genoſſe des großen Richters.