Teil eines Werkes 
[1. Bd.] (1859)
Entstehung
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ein anderes zu ſuchen. Dieſe Ungewißheit erweckte in ihm die

düſterſten Gedanken.

Hal« ſagte er bei ſich ſelbſt,wehe Percy Kirke, wenn Sir Charles Tochter ſich unter den Gefangenen befindet! Er muß ſterben, ehe er Hand an ſie legt.«

Der Beſuch der Kirche fand bei Fackelſchein ſtatt. Man zwang alle Männer und alle Frauen, ihr Geſicht zu zeigen. Mehrmals ſchrie man auf dem Boden liegenden Gefangenen zu, ſie ſollten aufſtehen, um dieſe traurige Muſterung zu paſ⸗ ſiren; aber die Unglücklichen antworteten nicht, ſelbſt als man die Aufforderung unter Fußtritten wiederholte. Sie waren todt.

Kirke machte, als er die Kirche verließ, ein wildes, mür⸗ riſches Geſicht.

Ihr ſcheint ſehr heiter zu ſeyn, Mylord,« ſagte er mit leiſer, gedämpfter Stimme zu Henry Lisle.

Heiter?« entgegnete dieſer.Dies iſt vielleicht nicht das rechte Wort. Ich bin vielleicht nicht mehr ſo in Gedanken ver⸗ ſunken, als ich es noch vor wenigen Augenblicken war das iſt Alles. Was wollt Ihr ſagen, General? Das Geſicht des Menſchen kann nicht immer denſelben Ausdruck bewahren. Als ich dieſes in ein Gefängniß verwandelte heilige Gebäude betrat, war ich ſehr traurig, ſehr niedergeſchlagen und dage⸗ gen ſtrahlte Freude aus euren Augen. Jetzt habt Ihr eure Heiterkeit verloren und ich meine Niedergeſchlagenheit.

Die Urſache, welchedieſe beiden entgegengeſetzten Wirkun⸗ gen hervorgebracht hat, iſt eine und dieſelbe, nicht wahr, Mylord?«

Das iſt allerdings wahrſcheinlich, General.«

»Es iſt ſogar gewiß, Mylord. Dies macht zwei Partien, die Ihr heute gewinnet. Ihr ſeyd wirklich glucklich im Spiele, aber Ihr wißt, daß wir quitte ou double ſpielen.«

»Ich weiß es, Generol, und ſeyd überzeugt, daß Ihr

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