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Die Lämmer bedurften kaum eines ſolchen Befehls. Sie ſtießen einen Freudenſchrei aus, ſtürzten nach allen Richtun⸗ gen davon und nahmen Alle feſt, welche mit Recht oder Un⸗ recht im Verdacht ſtanden, auf irgend eine Weiſe mit dem Aufſtande zu thun gehabt zu haben.
Schon am Abend zählte die Parochialkirche von Weſton Zoyland, die man in ein Gefängniß verwandelt, nicht weni⸗ ger als fünfhundert Gefangene, unter welchen man mehr als achtzig Verwundete zählte. Als man bei der Rückkehr ins La⸗ ger nach Sonnenuntergang dem Obergeneral meldete, wie reich die Ernte ausgefallen war, fragte er raſch:
„»Sind auch Frauen darunter?«
„Ja, General.“
„»Wie viel?«
»Ungefähr zwanzig.“
„Sind ſie jung und hübſch?«
»Einige, General.“
„»Laßt uns ſehen!« rief Percy Kirke, deſſen Geſicht von unheimlicher Freude ſtrahlte, indem er ſich zugleich nach ſeinen Offizieren und ſeinen Adjutanten herumdrehte.»Meine Herren, und Ihr beſonders, Mylord, werdet mich hoffentlich auf dieſem Beſuche begleiten, nicht wahr?«
Alle beeilten ſich dieſer Aufforderung zu gehorchen, aber Keiner that es eifriger als Henry.
„Sehr gern, General,“« ſagte er, indem er ſeinem Chef folgte.
Während man ſich nach der Dorfkirche begab, pochte Lord Lisle's Herz gewaltig. Er wußte noch nicht gewiß, ob es Luch gelungen war, aus Bridgewater zu entfliehen, oder ob ſie ihr beſcheidenes Aſyl nur verlaſſen hatte, um in der Stadt


