Teil eines Werkes 
[2. Band] (1858)
Entstehung
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»Fitzgerald! Suſanne!« ſagte er, während er raſch nach ſeinem Hotel rollte,»Fitzgerald und Suſanne! Ich werde mich wohl auf ganz entſchiedene Weiſe mit dieſen beiden Perſonen beſchäftigen müſſen! Ich werde es ohne Verzug thun mit Roſe aber iſt die Sache noch dringender. Vergebens drohe ich ihm. Was ſoll ich thun?«

Kaum hatte er wieder in ſeinem Cabinet Platz genom⸗ men, als Lewis, ſein Diener, ihm meldete, daß der vormalige Nachrichter von London um die Gnade bitten ließe, von dem Lord⸗Oberrichter empfangen zu wer

»Jack Ketch!« rief Jeffrey lebhaft;laß ihn eintreten, Lewis. Ha!« fuhr er in bewegtem Tone fort, als der Diener ſein Cabinet verlaſſen hatte,»iſt es denn die Hölle, welche mir dieſen unerwarteten Bundesgenoſſen ſchickt und werde ich end⸗ lich dieſer Verlegenheit entriſſen werden?«.

Als die Thür ſich abermals öffnete, um den ehemaligen Henker einzulaſſen, hatte Jeffreys die Gemüthsbewegung welche die Anmeldung dieſes Beſuches ihm verurſacht, überwunden Mit vollkommen ruhiger Miene beantwortete er nachläſſig und ohne ſich zu erheben die tiefe Verbeugung des Eintretenden.

»Ach, da ſeyd Ihr, Meiſter Ketch,« ſagte er zu ihm. »Welchem Umſtande verdanke ich die Ehre eures Beſuches?«

»Erſtens meiner Reue, Mylord, meiner Reue darüber, daß ich Euch auf ſo thörichte Weiſe meine Entlaſſung gegeben, und zweitens dem innigen Wunſche, wieder in euern Dienſt zu treten.

Jack Ketch, der genau den Eindruck beobachtete, den er auf den Oberrichter hervorbringen würde, glaubte, nachdem er die Art und Weiſe geſehen, auf welche man ihn empfing⸗ hinzufügen zu können: