Teil eines Werkes 
[2. Band] (1858)
Entstehung
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welches ich ihm gegeben habe. Wohlan, ich werde mich auf dieſelbe Weiſe gegen Dich benehmen, wenn Du aufrichtig und wahr biſt. Verſprichſt Du mir, die Wahrheit zu ſagen? Blos unter dieſer Bedingung ſoll Dir das Leben geſchenkt ſeyn.«

»Ich werde ſie Euch ſagen, Mylord; Ihr könnt mich fragen.

Fitzgerald iſt es, mit dem Du von der Sache geſpro⸗ ſchen haſt.«

Bei dieſer gan⸗ vorhergeſehenen Frage machte Roſe eine ſo plötzliche Be g, daß ſeine Kette klirrte, und er ſenkte mit kläglicher Miene den Kopf.

»Du begreifſt, daß, wenn ich meine Frage mit dieſen Worten ſtellte, der Grund davon darin liegt, daß ich ſchon weiß, woran ich mich in Bezug auf viele Dinge zu halten habe. Ich wollte Dir blos das Verdienſt eines Geſtänd⸗ niſſes laſſen, welches Dir wieder zu meiner Gunſt verhelfen kann.

»Wohlan, ja, Mylord; ich habe mit Fitzgerald geſpro⸗ chen,« ſtammelte Roſe, ohne den Kopf emporzurichten.Aber Ihr müßt mich entſchuldigen wenn man betrunken iſt, ſo thut und ſagt man viele Dummheiten.«

»Hal Du biſt alſo ein Säufer, Erbärmlicher!« rief Jeffreys und ſetzte, als er Roſe's ſtereotypes Lächeln bemerkte, ſogleich hinzu:Beim Bacchus, ich glaube, dieſer Trunken⸗ bold ſpottet meiner! Warte, morgen ſollſt Du unter den furcht⸗ barſten Qualen dein Leben aushauchen.«

Während der Oberrichter dieſe Drohung von ſich ſchleu⸗ derte, verließ er Roſe's Kerker und Newgate. Dann ſtieg er in ſeinen Wagen und befahl, ihn wieder nach Hauſe zurück⸗ zufahren.

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