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ten. Du haſt alſo deinerſeits auch etwas geſagt. Du wirſt eben ſo wenig als ich die Klugheit beſeſſen haben, unbedingt zu ſchweigen. Alſo thue nun deinerſeits ein Geſtändniß, denn ich habe, wie Du ſiehſt, mein Unrecht nun bekannt.⸗
Der ehemalige Portner von Newgate hatte Jeffreys, während er ſprach, aufmerkſam angeſehen. Er begriff das Manöpre ſeines furchtbaren Gegners und wußte die Schlinge zu meiden, die ihm gelegt ward.
»Ich wußte wohl,« entgegnet„daß Ihr, Mylord, ein wenig geplaudert habt. Außerde äre das, was kürz⸗ lich im Zelte des Generalmajors vorging, für mich ein un⸗ durchdringliches Geheimniß geblieben, denn ich ſchwöre es Euch nochmals, ich habe Niemanden, keinem Menſchen, etwas ge⸗ ſagt.«
»Das iſt dein Todesurtheil, welches Du da ausſprichſt, nichtswürdiger Lügner!« rief Jeffreys wüthend, die Rolle, welche er zu ſpielen verſucht, ſo leicht durchſchauet zu ſehen.«
„Ich ſoll alſo um des Fehlers willen ſterben, den Ihr begangen habt, Mylord? eines übrigens ſehr unbedeutenden Fehlers?«
»Ha, Du willſt wohl Liſt gegen mich gebrauchen, Du armer Dummkopf! Du wirſt ſehen, ob Dir dies gelingen wird. Höre mich indeſſen an, Du kannſt Dich noch retten. Ich will Dir eine Frage ſtellen, und wenn Du ſie aufrichtig beantworteſt, ſo will ich Dir das Leben ſchenken. Du weißt, daß ich gutmüthig bin— Du weißt, daß ich meine Verſpre⸗ chungen halte; Niemand weiß dies beſſer als Du. Es iſt noch nicht lange her, ſo haſt Du geſehen, wie ich mich gegen Fitz⸗ gerald benommen und in wie weit ich das Wort gehalten habe,


