Teil eines Werkes 
[2. Band] (1858)
Entstehung
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wiederholt auf ſein Schreibpult ſchlägt! Wie der eiſerne Bo⸗ gen ſeiner Lippen noch weit lautere Flüche ſchleudert als gewöhnlich!

Und dies iſt noch nicht Alles. Es lebt in ihm ſicher⸗ lich noch etwas Anderes als Zorn es iſt auch Unruhe, was ſich in ihm regt. Sieht er vielleicht zum erſten Mal in ſeinem Leben ein unüberwindliches Hinderniß vor ſich aufſtei⸗ gen, oder wenigſtens eine Schwierigkeit, die ihn in ernſte Verlegenheit bringt? Was fehlt ihm denn, daß er ſich ſo ge⸗ berdet? Hören wir ihm zu, dann werden wir es bald er⸗ fahren.

»Bei allen Furien der Hölle!« rief er vor Wuth ſchäu⸗ mend,was für ein elendes Geſindel ſind doch die Freunde! Nur Verräthereien kann man von ihnen erwarten, aber nie⸗ mals Dienſte. Dieſer Percy Kirke zum Beiſpiel, in welche ent⸗ ſetzliche Verlegenheit bringt er mich nicht mit ſeinen unzeitigen zarten Rückſichten! Sollte man, wenn man ſein Benehmen gegen Lord Henry Lisle betrachtet, nicht glauben, er ſey ein junges Mädchen, welches nur Milch fließen ſehen kann und bei dem Anblick von Blut in Ohnmacht fällt.«

Mir Roſe auf dieſe Weiſe zurückzuſchicken! Was ſoll ich jetzt mit ihm machen? Wie ſoll ich mich ſeiner entledigen? Man weiß, daß er in den empörten Grafſchaften feſtgenom⸗ men worden iſt. Man kang ihn daher im ſchlimmſten Falle als Rebellen zur Verantwortung ziehen.

Aber wie ſummariſch auch die Juſtiz ſeyn möge, ſo muß er doch vor mein Tribunal geſtellt werden, wäre es auch nur eine Minute lang.

»Und wie ſoll ich ihn dann verhindern zu ſprechen? Man kann ihm doch keinen Knebel in den Mund ſtecken?