Teil eines Werkes 
[2. Band] (1858)
Entstehung
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die Hand bieten ſollen wie einer Freundin, deren Treue fortan unverbrüchlich iſt.«

»In ſeinem Namen biete ich Euch die Hand, Suſanne,⸗ ſagte Lucy mit freundlicher, theilnehmender Geberde.

»Ich nehme die Hand an, welche Ihr mir bietet, Miß Lucy,« antwortete die Irländerin, indem ſie ihre Thränen trocknete,und ich drücke ſie mit Dankbarkeit. Da Ihr mich aber eurer Freundſchaft würdig erachtet, ſo muß ich mich auch als Freundin zeigen, das heißt, ich muß, anſtatt blos ſo zu ſprechen, zu weinen und mich zu beklagen, vielmehr handeln und Euch retten. Cornwell iſt fortgegangen, um ein Pferd zu holen?«

»Ja, Suſanne.

»Er bleibt lange aus. Es wäre unklug, noch länger zu warten. Dieſer ſcheußliche Percy Kirke iſt, durch ſeinen Soldaten in Kenntniß geſetzt, jetzt ſchon ohne Zweifel auf dem Wege nach Bridgewater. Wir müſſen fliehen unverweilt fliehen. Wo iſt das Pferd, auf welchem Cornwell ſich aus dem Lager geflüchtet?«

»Es ſteht draußen am Hauſe angebunden.

»Wir wollen dieſes Pferd ſatteln und uns lofort auf den Weg machen.«

»Ich werde alles thun was Ihr wollt, Suſanne. 83

Die muthige Irländerin nahm den Frauenſattel, den Lucy ihr zeigte, legte ihn auf Margarethe, welche nun ſchnell auch den übrigen Theil ihres Geſchirres angelegt erhielt, dann wen⸗ dete ſie ſich zur Tochter des Puritaners und ſagte:

»Setzt Euch in den Sattel, ich werde hinter Euch Platz nehmen.«

Luey gehorchte dieſem Willen, der durch ſeine Energie den ihrigen mit fortriß, und das feurige Roß ſchnaubte, ſobald