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Er denkt an das Blut, welches ſein armes Volk für ihn vergießen wird. Ach, wenn Jacob dem König Monmouth gliche!«
„»Vielleicht liegt der Grund ſeiner Traurigkeit auch darin, daß er ſich von ſeiner ſchönen lieben Lady Wentworth hat trennen müſſen,« wendete eine junge Frau ein.»Man ſagt, er liebe ſie ſo ſehr.«
»Ja, ja, er weiß nicht, was aus ihr geworden iſt, ſeit⸗ dem ſie ihn eines Morgens in Taunton verlaſſen hat,« unter⸗ brach eine alte Bäuerin.»Deswegen iſt er ſo betrübt.⸗
»Vor noch drei Tagen hätte ich ihm ſagen können, wo ſie war,« ſagte ein etwa ſechzigjähriger Landmann, indem er ſich in das Geſpräch miſchte.
»Ha!“ riefen die ſämmtlichen Frauen welche bis jetzt daran theilgenommen,»wo war ſie denn?«
»In den weſtlichen Gegenden von Somerſetſhire. Sie durchritt ſie in Männerkleidern und auf einem Pferde, wel⸗ ches flog wie der Wind. An der Thür jeder Hütte machte ſie Halt, ſtieg vom Pferde und ging hinein, um die Feldarbeiter zu beſuchen und mit ihnen zu ſprechen. Sie meldete ihnen die Ankunft des guten Herzogs und lud ſie ein, ſich zu ihm zu be⸗ geben, um mit ihm den papiſtiſchen Tyrannen zu bekämpfen, und wenn ſie ihr antworteten, daß ſie dies gern thun wür⸗ den, aber keine Waffen hätten, gab ſie ihnen Geld, um deren zu kaufen. Ha! wenn wir die Armee des Onkels Jacob ge⸗ ſchlagen haben werden und König Monmouth allein und un⸗ angefochten auf ſeinem Throne ſitzt, dann wird Lady Hen⸗
riette eine ſtolze Königin ſpielen.«
»Aber unglücklicherweiſe iſt der Herzog verheirathet, wie
Ihr wißt.« »Was thut das? Iſt denn die Scheidung umſonſt da?⸗


