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Seele den Tag herbeiwünſcht, wo er endlich mit dem Degenin der Hand Euch gegenüberſtehen wird?«
„Ha, könnte doch Gott mein Leben um alle die Stunden kürzen, welche mich noch von dieſem ſo ſehnlich herbeigewünſch⸗ ten Augenblick trennen!«
„Es iſt ein furchtbarer Gegner, den Ihr da habt, nicht wahr, General?« fuhr Suſanne in eigenthümlichem Tone fort.
„Ich erkenne es gern an,“« ſagte Kirke mit ſtolzer Ge⸗ berde.„Er iſt der einzige meiner würdige Gegner, dem ich je⸗ mals begegnet bin, ſeitdem meine Hand den Degen führt! Ich haſſe ihn eben ſo ſehr, als ich ihn bewundere und wenn er nicht von meiner Hand ſtirbt, ſo wird der Grund darin liegen, daß ich von der ſeinen falle.⸗
„Wohlan, höret mich, Percy Kirke! Dieſen furchtbaren jungen Mann, dieſen Eurer ſo würdigen Gegner, den Ihr Euch aufſpart, wird ein nichtswürdiger Meuchelmörder im Dunkeln niederſtoßen.“
„Was ſagt Ihr, Suſanne?« rief der wilde Soldat von Tanger im Tone der Entrüſtung.
„Ich ſage die Wahrheit, General!— die einfache, ſchreck⸗ liche Wahrheit!«
„Wer wagt auf dieſe Weiſe durch einen Dolch meinem Degen vorzugreifen?«
„Jeffreys! Euer Freund Georg Jeffreys!«
„Hal das hätte ich ahnen können!« rief Kirke, indem er die Hand an die plötzlich düſter gewordene Stirn legte.
„Dieſer Name ſchreckt Euch und Ihr weicht zurück vor dem Oberrichter von Kingsbench, nicht wahr? Wißt Ihr was man ſagen wird, General? Man wird ſagen, daß Kirke, wenn er zufällig einem Feind begegnet, der eben ſo muthig und mit dem Degen in der Fauſt eben ſo furchtbar iſt als er, ſich vor


