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dieſem Feinde fürchtet, und daß er, um ſich ſeiner zu entledi⸗ gen, von der Waffe der Feiglinge Gebrauch macht.“
„Suſanne!— Ihr ſeyd von Sinnen!« 3
„»Man wird ſagen, daß Henry Lisle, nachdem er Euch eines Tages entwaffnet, Euch großmüthig euern Degen zurück⸗ gab, der zum erſten Mal euern von Schrecken gelähmten Hän⸗ den entfallen war. Man wird ſagen, daß Ihr, weil Ihr Euch nicht getrauet, einen entſchieden ungleich gewordenen Kampf wieder anzufangen, euern zu tapferen Gegner habt ermorden laſſen.«
»Ha!« rief Kirke mit ſtolzem, verächtlichem Lächeln, »das ſoll man niemals ſagen. Wer wäre auch ſo wahnſinnig, dies zu behaupten? Wer wäre ſo blödſinnig, es zu glauben? Kennt man mich vielleicht nicht? O nein, man wird es niemals ſagen.“
»Aber doch wird man es ſagen. Und wißt Ihr, warum man es ſagen wird, General?« 1
„»Ich bin neugierig, es zu wiſſen— ſprecht!⸗
»Es iſt ein Mann, der in eurem Dienſte ſteht, welcher den Auftrag übernommen hat, euern Adjutanten zu er⸗ morden.“
„Ein Mann in meinem Dienſte! Seyd Ihr von dem, was Ihr mir da ſagt, auch überzeugt, Suſanne?⸗
»Ob ich davon überzeugt bin? Ich bin erbötig, es Euch auf der Stelle zu beweiſen.“ 2
»Nun gut, ich verlange es, ich will es— augenblicklich beweiſet es.«
„»O, die Sache iſt auch in der That weit dringlicher, als Ihr glaubt. Noch heute Nacht ſoll Lord Lisle unter einem ſchmachvollen Eiſen, unter dem ſchimpflichſten aller Dolche, unter dem Meſſer des Henkers ſterben.“
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