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wo nicht, ſo treten wir zurück. Es wird Dir dann freiſtehen, deines Weges zu gehen. Golden, zünde einmal die Fackel an und laß uns ſehen, ob das Spiel den Einſatz werth iſt.«
Einen Augenblick ſpäter warf eine angezündete Harz⸗ fackel ihren phantaſtiſchen Schein auf Suſannens Geſicht.
Niemals und in keinem andern Falle ihres abenteuerli⸗ chen Lebens war ſie zugleich ſchöner und kühner erſchienen. Ihr großes ſchwarzes Auge funkelte vor Zorn, ihre Finger faßten krampfhaft den Griff ihres Dolches, den andern Arm hielt ſie, Kopf und Schultern zurückwerfend. ſtolz auf die Hüfte geſtemmt.
Ihre ganze Haltung gab Trotz und vielleicht auch ein unwillkürliches Gefühl von Triumph zu erkennen, ſobald ſie die ſie umzingelnden Soldaten entzückt vor ihrer gebietenden Schönheit ſtehen ſah.
„Noch nie habe ich ſo etwas geſehen,« rief mit Enthu⸗ ſiasmus der verwundeteReiter und ſetzte dann in einem Tone, in welchem ſich ein gewiſſer Grad von Ehrerbietung mit heiterer Zudringlichkeit miſchte, hinzu:
„Hier, ſchöne Dame, habt Ihr auch meine andere Hand. Durchbohrt ſie auch, aber bezahlt mich mit ein wenig Liebe für das Blut, welches Ihr ſo ſehr zu vergießen liebt.«
„Wenn der Generalmajor Percy Kirke nicht bei Zeiten gewarnt wird, dann wehe, wehe!« rief Suſanne, indem ſie an die Verzögerung dachte, auf welche ſie hier ſo unerwar⸗ teter Weiſe ſtieß und ohne daß ſie auf das hörte, was ihr junger und leidenſchaftlicher Bewunderer ihr ſo eben ge⸗ ſagt hatte.
Dieſe Worte hatte ſie geſprochen, ohne ſie an die Män⸗ ner zu richten, welche ſie am Weitergehen hinderten. Es war
gleichſam ein laut geſprochener Gedanke und Suſanne war *


