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„Allerdings, warum hätte man ſie verſchweigen ſollen? Hat nicht ein Jeder in dieſer feierlichen Stunde ſeine letzten Verfügungen zu treffen?«
Aber dennoch,« fuhr Lucy, indem ſie die Augen ſenkte, fort,„ſcheint es mir, wenn der für dieſe Nacht beabſichtigte Angriff kein Geheimniß mehr iſt, faſt unvermeidlich, daß die Nachricht davon in Feversham's Lager gelange! Eine Indis⸗ cretion, ſelbſt wenn man nicht von Verrath ſprechen will— iſt eine Sache, die ſo leicht begangen wird.«
„Deine kluge Bemerkung gefällt mir ſehr, liebe Toch⸗ ter,« ſagte der Puritaner,»denn ſie beweiſt mir, daß es Dir in einem Augenblicke der Gefahr nicht an Geiſtesgegenwart fehlen wird. Beruhige Dich jedoch. Brüder, auf welche wir zählen können, bewachen den ſogenannten ſchwarzen Graben und haben den ſtrengſten Befehl, Niemanden paſſiren zu laſ⸗ ſen. Da nun dieſer tiefe Graben die ganze Ebene durchſchnei⸗ det, ſo iſt es rein unmöglich, daß ein Verräther oder ein Feind unſerer Sache bis zu Feversham gelange.“
„»Aber dennoch haben die Leute, die Euch gemeldet ha⸗ ben, was bei unſern Feinden vorgeht, nothwendig, um ſich dieſe Aufſchlüſſe zu verſchaffen, die Möglichkeit haben müſſen, ſich in das feindliche Lager einzuſchleichen?«
»Dieſe Leute hatten das Paßwort oder die Parole, mein Kind.“«
„Ah ſo, es gibt eine Parole!«
»Verſteht ſich, anders kann es nicht ſeyn.«
„Und wie heißt dieſe Parole, mein Vater?« fragte Lucy mit einer Unruhe und Verlegenheit, welche dem Puritaner ganz gewiß nicht entgangen wären, wenn er weniger mit ſeinen auf andere Gegenſtände gerichteten Gedanken beſchäf⸗ tigt geweſen wäre.
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