Teil eines Werkes 
[1. Band] (1858)
Entstehung
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Beſchluß mir ſchon das ganze Feuer meiner ſchon ſo weit hin⸗ ter mir liegenden Jugend zurückgegeben.

Aber habt Ihr denn kein Vertrauen zu der Güte Got⸗ tes, mein Vater?«.

Unbegrenztes Vertrauen, mein Kind. Aber was willſt Du ſagen? Die menſchliche Natur iſt einmal ſchwach und eben meine Eigenſchaft als Vater iſt es, welche meinem Chriſten⸗ glauben Eintrag thut. Uebrigens iſt noch nichts verloren. Es find uns von mehren Seiten zu gleicher Zeit ganz vortreffliche Nachrichten zugegangen. Erſtens nimmt die Armee Ja⸗ cobs II. ein Terrain ein, welches für ihre Stärke viel zu aus⸗ gedehnt iſt. Es wird uns leicht ſeyn, ſie zu ſpalten. Ferner haben Feversham s Soldaten die Keller von Weſton⸗Zoyland ausgeplündert und große Maſſen von dem gegohrenen Aepfel⸗ wein getrunken, den dieſes Dorf erzeugt, ſo daß ſie in dieſem Augenblicke ſich zum größten Theil im Zuſtande vollkommener Trunkenheit befinden. Endlich hat Feversham beim Aufſtehen von der Tafel erklärt, er ſey vollkommen überzeugt, daß wir nicht die Abſicht hätten, ihn anzugreifen. Dann hat er ſich auf ſein Bett geworfen und ausdrücklich befohlen, ſeinen Schlaf bis zur Stunde des Soupers zu reſpectiren. Es iſt da⸗ her wahrſcheinlich, daß wir dieſe Nacht den Feind in dem Augerblick angreifen werden, wo er es am wenigſten erwar⸗ tet und ohne daß er darauf vorbereitet iſt uns zu empfangen. Der Kampf unter ſolchen Umſtänden kann und muß zu unſe⸗ rem Vortheile ausſchlagen. Unſere von Vertrauen und Eifer erfüllten Brüder ſchicken jetzt ihre Gebete zu Gott und warten mit fieberhafter Ungeduld und gutes Muthes darauf, daß die Stunde des Angriffs ſchlage.

Aber, mein Vater, ſagte Lucy,»die Nachricht, welche Ihr mir mittheilt, iſt alſo unſern Brüdern ſchon bekannt?«