Teil eines Werkes 
[1. Band] (1858)
Entstehung
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zum Angriffe bläſt. Was wollt Ihr ſagen, Mylord? Große Uebel verlangen große Heilmittel. Wenn unſere Reiter, auf dieſe Weiſe, wenn auch gegen ihren Willen, vorwärts gejagt, die königlichen Truppen nicht niederſäbeln, ſo werden ſie we⸗ nigſtens die Reihen derſelben in Verwirrung bringen und den Angriff unſerer Infanterie erleichtern.

»Aber das hieße unſere Reiter wehrlos dem Tode in den Rachen jagen.«

»Je mehr ihrer fallen, Mylord, deſto beſſer wird es ſeyn. Was mich betrifft, ſo bedaure ich nur Eins, nemlich, daß ich nicht ein gutes Pferd habe, auf welches ich mich ver⸗ laſſen kann. Ich würde dann die Rolle des Schäferhundes geſpielt und unſere Heerde vorwärts gehetzt haben!«

Habt Ihr denn ein ſo ſchlechtes Pferd, Fletcher?«

»Ein abſcheuliches Thier, Mylord einen elenden Kar⸗ rengaul. Ich habe beinahe Luſt, den Angriff zu Fuße zu machen.«

»Aber was hält Euch denn ab, mein Freund, ein beſ⸗ ſeres Pferd zu wählen? Es muß doch in dem ganzen Lager wenigſtens einige geben, welche leidlich ſind.«

»So eben erſt habe ich ein ganz herrliches geſehen.

»Nun, warum nehmt Ihr es denn nicht?«

»Und was würde der Beſitzer dazu ſagen, Mylord?«

»Was geht das Euch an? Eine ſo kindiſche und un⸗ tergeordnete Rückſicht darf die Armee eurer koſtbaren Mitwir⸗ kung nicht berauben.«

Ihr ermächtigt mich alſo, Mylord, mich des Pferdes zu bemächtigen, von dem ich ſo eben ſprach?«

Ja, tauſendmal ja, lieber Fletcher!«

»Mylord, ich danke Euch von ganzem Herzen. Ich eile, ohne Zeit zu verlieren, meinen Bucephalus aufzuſuchen. So⸗