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„Wie mir ſcheint, iſt es doch nicht ſo gar unſinnig, ehr⸗ würdiger Ferguſſon, denn wenn ich dieſe Documente nicht gehabt hätte, ſo hättet Ihr mich niedergeſchoſſen.“
„Na, was wollt Ihr damit ſagen? Daran wäret Ihr doch ebenfalls ſelbſt Schuld geweſen. Wie könnt Ihr mir ſagen, daß Ihr des Lebens überdrüſſig ſeyd? Leute von Ver⸗ ſtand wie Ihr und ich wiſſen ſich über die Vorurtheile zu er⸗ heben und werden des Lebens niemals überdrüſſig. Es gibt ſo viel Mittel, Gold zu verdienen, und das Gold verſchafft ſo viel Genüſſe—«
»Ihr ſeyd ſehr zu beneiden, daß Ihr euer Glück in den Reichthum ſetzet,« ſagte Fitzgerald.
„»Nun, Ihr arbeitet wohl um den Ruhm?«
»Ach. ſchweigt doch mit dergleichen unnützen Reden!“ rief Suſannens Bruder nach kurzem Schweigen.»Es kann Euch wenig intereſſiren, zu wiſſen, worin die verſchiedenen Beweggründe beſtehen, welche uns beſtimmen, einen und den⸗ ſelben Weg zu verfolgen. Die Augenblicke ſind koſtbar, ver⸗ ſchwenden wir ſie nicht mit eitlen Worten. Die Hauptfrage, um welche es ſich handelt, iſt die: Auf welche Capacitäten zählt Monmouth? Worin beſteht ſein Feldzugsplan? Wer ſind die Dummköpfe, die ſich ſchon mit ſeiner Sache verbündet haben?«
»Meiner Treu, mein lieber Mr. Fitzgerald,« antwortete Ferguſſon, nachdem er einige Augenblicke nachgedacht,»Ihr thatet Unrecht daran, mir Schweigen außzuerlegen, als ich Euch ſo eben über eure Anſichten befragte. Die Verachtung, welche Ihr gegen den Reichthum an den Tag gelegt, hat eine eigenthümliche Wirkung auf mich hervorgebracht— ſie hat mir die Zunge gelähmt.«
„Erklärt Euch deutlicher!« ſagte Suſannens Bruder.


