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praktiſchen Geſichtspunkte aus betrachtet, nicht mehr und nicht weniger als ein Meiſterwerk iſt. Wollte man auf andere Weiſe zu dem Volke ſprechen, ſo hieße dies ihm jedes Vertrauen zu unſerer Energie entziehen und dem Argwohn Thor und Thür öffnen. Jetzt iſt es nicht mehr erlaubt, die Reinheit und Fe⸗ ſtigkeit unſerer Abſichten in Zweifel zu ziehen. Der Backen⸗ ſtreich, den wir dem Uſurpator verſetzen, hat zwiſchen ihm und uns eine unüberſteigliche Schranke aufgerichtet. Eben ſo wie der berühmte Caſtilianer Ferdinand Cortez habt Ihr eure Schiffe verbrannt und Euch jeden Rückzug abgeſchnitten. Es bleibt Euch jetzt, wie Ihr vorhin ſelbſt verkündet, nichts weiter übrig als zu ſiegen oder zu ſterben.“«
Der begeiſterte Ton, in welchem Ferguſſon dieſe Worte ſprach, ließ in Verbindung mit der Erinnerung an die ſo eben gehörten enthuſiaſtiſchen Acclamationen, womit das Vorleſen des Manifeſtes aufgenommen worden, Monmouth's Zorn wie auf einen Zauberſchlag ſchwinden. Das feurige, aber ſchwache Gemüth des Prätendenten ließ das Ereigniß der Gegenwart leicht auf ſich einwirken, und das Ereigniß gab in dieſem Au⸗ genblicke Ferguſſon Recht.
„Treuer, ergebener Freund,« ſagte Monmouth, indem er Ferguſſon die Hand reichte,„ich fange allerdings an zu glauben, daß man, um dem rüſtigen Appetit des Volkes zu ge⸗ nügen, ihm etwas grobe Nahrungsmittel vorſetzen muß. Ich tadle euer Manifeſt nicht, dennoch aber wünſche ich, daß Ihr es unſern Parteigängern in London nicht eher zuſendet, als bis es die Sanction meiner anweſenden Freunde erhalten ha⸗ ben wird. Noch heute werden wir dieſen Gegenſtand be⸗ rathen.“
»Dieſe Mühe braucht ſich Ew. Hoheit nicht erſt zu ma⸗ chen,« ſagte Ferguſſon.„Das Manifeſt iſt bereits in London.“


