Teil eines Werkes 
[1. Band] (1858)
Entstehung
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war, der proteſtantiſche Herzog, der Verwaiſte, dem man ſeinen Thron geſtohlen, der Vertheidiger der Freiheiten Englands. Noch war ſeit dem Weggange Lord Grey's keine Viertel⸗ ſtunde verfloſſen, als er in den Saal des Rathhauſes zurück⸗ kehrte. Neben ihm ſchritt Ferguſſon. Die Veränderung, welche ſeit der Landung mit der Perſon des Spions vorgegangen war, machte ihn faſt unkenntlich. Er war nicht mehr der Mann mit dem ſchleichenden Gange, dem ſcheuen, unruhigen Blick und der ſo zu ſagen kriechenden Geberde, welchen der Leſer am Bord des Helderenbergh geſehen. Den Kopf über⸗ müthig zurückwerfend, mit ſtolz funkelndem Auge und kühner Miene geberdete Ferguſſon ſich wie ein Held und Sieger. Un⸗ erklärliches Räthſel des menſchlichen Herzens! Der Elende vergaß, berauſcht durch die erſten Erfolge des Unternehmens, welches er zu verrathen und zu Grunde zu richten ſich anhei⸗ ſchig gemacht, einen Augenblick lang ſeine verworfene Rolle und bildete ſich ein, beinahe einen König gemacht zu haben. Mit ruhiger beſonnener Miene näherte er ſich daher dem Her⸗ zog und ergriff mit feſter Stimme zuerſt das Wort: Mylord Grey theilt mir mit, gnädigſter Herr, daß Eure Hoheit Allerlei gegen das Manifeſt zu erinnern findet, welches ich in eurem Namen veröffentlicht habe. Ew. Hoheit möge mir erlauben, daßich, abgeſehen von meiner Eigenliebe als Verfaſſer, eure Meinung nicht theile. Ich erkläre vielmehr, ich, Ferguſſon, der ehemalige Diener des Herrn, das ehemalige Haupt des College von Islington, der ehemalige berühmte Predi⸗ ger von Moorfields, der Theolog, deſſen Werke die Leuchte der Hochkirche ſind und ihren Ruhm ausmachen, ich endlich, Robert Ferguſſon, der von der ganzen Welt gekannte Patriot, der von ſeinen Freunden geliebteſte und von ſeinen Feinden gefürchtetſte Politiker ich erkläre, daß dieſes Manifeſt, vom