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Feuer ſeines Eifers, das Uebermaß ſeiner Hingebung verblen⸗ den ihn zuweilen und laſſen ihn in gefährliche Uebertreibun⸗ gen verfallen. Wie ſehr bereue ich jetzt, daß ich dieſes Docu⸗ ment unterzeichnete, ohne erſt Kenntniß davon genommen zu haben!«
In der That war das, was Ferguſſon vorlas, das Manifeſt, welches wir den hinterliſtigen Schotten am Bord des Helderenbergh dem Herzog von Monmouth zur Unter⸗ ſchrift haben vorlegen ſehen.
Dieſes Pasquill— denn einen andern Namen kann man dieſem hiſtoriſchen Actenſtück nicht geben— war in Be⸗ zug auf die Form eben ſo unedel, als in Bezug auf den In⸗ halt. Man las darin, der Herzog von York habe die große Feuersbrunſt in London angeſtiſtet, er habe mit eigenen Hän⸗ den Godfroy erwürgt, Eſſex muthwillig gemordet und den verſtorbenen König vergiftet. Wegen dieſer ungeheuerlichen und nichtswürdigen Verbrechen, beſonders aber um der letz⸗ ten Schandthat willen, ward der entſetzliche und grauſame Königs⸗ und Brudermörder Jacob für einen öffentlichen Feind, einen blutdürſtigen Tyrannen, Meuchelmörder und Uſurpa⸗ tor erklärt und dem zufolge die Acht über ihn ausgeſprochen.
Die Beliebtheit des Herzogs von Monmouth mußte in der That eben ſo groß ſeyn, als der Haß, den die Nation ge⸗ gen den König hegte, tief und allgemein war, daß eine ſolche Proclamation der Partei des Herzogs von Monmouth nicht ſofort den Todesſtreich verſetzte. Es iſt heutzutage kaum be⸗ greiflich, wie Ferguſſon’'s verworfenes Machwerk auf die Maſ⸗ ſen einen ſo. ungeheuern und günſtigen Eindruck hervorhringen konnte.
Dabei darf indeß nicht unbemerkt bleiben, daß Mon⸗ mouth in den Augen des Volkes immer der„»gute Herzog«


