Teil eines Werkes 
[1. Band] (1858)
Entstehung
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der Fenſter des Saales, in welchem er ſich befand, ſeine Auf⸗ merkſamkeit auf ſich zog.

»Was iſt das, lieber Lord?« fragte Grey.

»Ich weiß es nicht, gnädigſter Herr.«

»Nun ſo hören wir, Mylord.«

Kaum hatte der Prinz dieſe Worte ausgeſprochen, als eine näſelnde Stimme das Schweigen unterbrach welches auf dem Platze herrſchte. Bei den erſten Worten, die an das Ohr des Herzogs ſchlugen, uberzog eine lebhafte Röthe ſein Geſicht und Zorn und Entrüſtung funkelten in ſeinem großen blauen Auge.

Verrath!« murmelte er, indem er ſich nach Lord Grey herumdrehte.»Man verhafte dieſen Menſchen, Mylord, oder es iſt um unſere Sache geſchehen ſie iſt verloren«

Lord Grey wollte antworten, aber ein bedeutendes Bravogeſchrei zwang ihn, zu warten. Die Menge ſchrie wü⸗ thenden Beifall dem, was die näſelnde Stimme ſagte.

»Sie hören, gnädigſter Herr.«

O das Volk! das Volk! wer kann jemals wa⸗ gen, ſich zu rühmen, es genau zu kennen?« fuhr der Herzog ſeufzend fort.»Doch gleichviel. Dieſes plumpe und nichtswür⸗ dige Manifeſt darf um keinen Preis über den Umkreis von Lyme hinauskommen. Wenn ein einziges Exemplar dieſes Pas⸗ quills in die Hände eines der Anhänger der Stuarts fiele, wenn ein einziges Exemplar nach London gelangte, dann bliebe uns weiter nichts übrig, als uns wieder nach Holland einzu⸗ ſchiffen. Welcher Mann von Geburt und Herz würde wagen, ſich unter unſere Fahne zu ſtellen, wenn ſie die Worte Ver⸗

leumdung und Meuchelmord als Wahlſpruch führt? Ich bitte Euch daher, Mylord, geht und holt mir ſo ſchnell als mög⸗

lich Ferguſſon her. Seine Abſichten ſind vortrefflich, aber das

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