Teil eines Werkes 
[1. Band] (1858)
Entstehung
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unmittelbar, nachdem die Landung ſtattgefunden haben wird, veröffentlicht werden ſoll, Ew. königlichen Hoheit zur Geneh⸗ migung und Unterſchrift vorzulegen.«

Ah, dieſes Manifeſt, nach welchem ich Euch ſchon ſo lange vergebens gefragt habe, Ferguſſon?«

»Ja, gnädigſter Herr, und zu deſſen Abfaſſung ich blos deshalb ſo lange Zeit gebraucht habe, weil ich wünſchte, daß es möglichſt vollkommen ſeyn möchte. Uebrigens iſt Ew. kö⸗ nigliche Hoheit mehr der Verfaſſer desſelben als euer unter⸗ thänigſter Diener, denn ich habe eigentlich nur die Worte ge⸗ ſammelt, welche Ew. Hoheit ſelbſt geſprochen. Ein Ruf zu den Waffen an Alle, welche das Gedeihen und die Größe Eng⸗ lands, die Freiheit des Gewiſſens, den Triumph der prote⸗ ſtantiſchen Religion, die Herrſchaft der Gerechtigkeit und die Achtung vor dem Geſetze wollen.

Leſt dieſes Manifeſt einmal vor, Ferguſſon.

Sehr gern, gnädigſter Herr,« antwortete der Spion, indem er mit vollkommen gut geſpieltem Eifer einen großen Bogen Papier auseinanderſchlug, den er in der Hand hielt.

Ihr erlaubt, Henriette,« ſagte der Herzog, welcher auf ein huldreiches Zeichen der Zuſtmmung von der jungen Dame Ferguſſon aufforderte, Platz zu nehmen und ſich an⸗ ſchickte, ihn zu hören.

Gnädigſter Herr.« ſagte der Schotte, indem er das Mannſcript offen in der Hand hielt,ich wäre untröſtlich, wenn dieſes Manifeſt nicht die Sanction Eurer Hoheit er⸗ hielte, denn Eure beſten Freunde, das heißt Grey, Fletcher, Anthony, Buyſe und Wade, welche Kenntniß davon genom⸗ men haben, ſind davon ganz begeiſtert. Sie finden die Form und den Inhalt vollkommen übrigens lautet es folgender⸗ maßen.«