Teil eines Werkes 
[1. Band] (1858)
Entstehung
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Sehr gut. Und wie ſteht es mit Thomas Dare? Haſt Du von ihm gehört?«

Mehr noch als dies, gnädigſter Herr! Er iſt wieder da. In der Nacht ans Land geſetzt, hat er heute Morgens wieder an Bord kommen können. Er bringt uns die beſten Nachrichten.«

Wer iſt dieſer Thomas Dare, lieber Herzog?« fragte Lady Wentworth, welche, als ſie Ferguſon erblickte, ein ge⸗ wiſſes inſtinctartiges Gefühl von Widerwillen nicht unter⸗ drücken konnte.

Thomas Dare, theure Lady, iſt ein ehemaliger An⸗ führer der Miliz von Taunton. Obſchon gewaltthätig, roh und ohne alle Bildung hat er in dieſer Stadt ſelbſt während ſeiner Verbannung einen ſehr großen Einfluß bewahrt und er kann uns ſehr nützlich ſeyn. Und worin, lieber Ferguſſon, be⸗ ſtehen die Nachrichten, welche Thomas Dare gebracht hat?«

Sie ſind, wie ich nochmals verſichere, gnädigſter Herr, vortrefflich. Die Perſonen und es befinden ſich ſehr an⸗ geſehene darunter welchen Thomas eure Ankunft anver⸗ traut hat, haben alle einen außerordentlichen Enthuſiasmus gezeigt und geſchworen, für den Triumph eurer Sache ihren letzten Schilling und ihren letzten Blutstropfen zu opfern. Nach den Erkundigungen, welche er eingezogen, zweifelt er keinen Augenblick, daß, ſobald als Ew. königliche Hoheit ge⸗ ruhen wird, den Fuß ans Land zu ſetzen, der ganze Adel der Grafſchaft ſich in Maſſe erheben und Euch entgegenkommen werde. Vor allen Dingen, gnädigſter Herr,« fuhr der Schotte fort, während Lady Wentworth und der Herzog einen be⸗ redten, von Hoffnung erfüllten Blick wechſelten,vor allen Dingen, gnädigſter Herr, wünſchte ich das Manifeſt, welches