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daß, wenn er in ſeiner unendlichen Güte mir nicht Euch in den Weg geführt hätte, ich heute von Feuer, Ungeſtüm, Un⸗ geduld und Muth erfüllt ſeyn würde. Aber—«
„Redet aus, Herzog,— ich verſtehe Euch nicht.“
„Aber,« fuhr Monmouth fort,»das Glück, welches ich Euch verdanke— und ich ſpreche von einem Glück wie noch nie ein Menſch ein gleiches erfahren— hat mich das Nichts und die Eitelkeit der menſchlichen Größe einſehen gelehrt. Nur für Euch allein leben, Henriette, das iſt der einzige Wunſch meines Herzens. Wenn ich König ſeyn werde, ſagtet Ihr ſo eben. Wohlan, vorausgeſetzt daß die Wechſelfälle dieſes Bürgerkrieges meinen Degen in einen Scepter verwandeln, welchen Vortheil würde ich davon haben? Würde ich Euch öͤfter ſehen? Würdet Ihr mich mehr lieben? Nein, nein, im Gegentheile. Umgeben von Schmeichlern, in Anſpruch genom⸗ men durch die Leitung der Angelegenheiten dieſes Königreichs, würde ich mir ſelbſt nicht mehr gehören. Ich würde unſeren langen Plauderſtunden entſagen müſſen, jenen wonnigen, himmliſchen Stunden, wo wir ohne mit dem Munde zu ſpre⸗ chen neben einander ſitzend, unſere Hände in einander ruhen laſſend, den Träumen unſerer Seelen nachhängen. Ich würde jener wonnigen Gemüthsruhe entſagen müſſen, welche mir mein Ueberdruß und meine Verachtung der Welt gibt! Noch iſt es Zeit, Henriette; geben wir unſere ehrgeizigen Pläne auf—
„Denkt Ihr wirklich daran, James?« rief die junge Dame, indem ſie ihren Geliebten unterbrach.»Jetzt zurück⸗ treten hieße Euch auf immer entehren.“
»Was liegt mir an hohen Ehren,« entgegnete Mon⸗ mouth kalt,„dafern mir nureure Liebe bleibt!— Und dann, Henriette, übertreibt Ihr auch die Tragweite unſeres Rückzu⸗


