Teil eines Werkes 
2Der Tiger von Tanger : historischer Roman : 2. Th. (1858)
Entstehung
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und ihre Unruhe und Angſt verrieth, daß ihm irgend ein ſchweres Unheil drohte.

Es dauerte nicht lange, ſo begann ſie die von Murray befohlenen Anſtalten zu treffen, und nachdem ſie denſelben zwei Stunden gewidmet, ſtand ſie im Begriff ſie zu beenden, als an die Hausthür gepocht ward.

Obſchon es jetzt auf den Straßen lebendig zu werden begann, ſo war doch die Stunde noch viel zu früh, als daß es ein der Familie fremder Beſucher hätte ſeyn können.

Anfangs glaubte ſie, es ſey ihr Vater, und wollte ihm ſchon entgegengehen, ats ſie plötzlich in dem Zimmer, aus welchem man in die Hausflur gelangte, ſtehen blieb. Sie hatte eine Stimme gehört, welche ſie auf der Stelle erkannte.

»Sagt Sir Charles Murray, ſagte dieſe Stimme zu dem Diener, welcher die Thür geöffnet hatte,daß der Oberſt Percy Kirke ihn augenblicklich zu ſprechen verlangt, verſteht Ihr wohl? augenblicklich!«

Sir Charles Murray iſt nicht zu Hauſe,« antwortete der Diener.

Was, ſo früh ſchon iſt er ausgegangen?

Mein Herr iſt ſchon ſeit zwei Stunden fort.

So, ſo! Und wo kann ich ihn vielleicht treffen, um ihn zu ſprechen?«

Das weiß ich nicht. Er hat nicht geſagt, wo er hin⸗ gehen wollte.«

Aber dennoch muß ich ihn ſprechen, ich muß ihn durch⸗ aus ſprechen! Von der Schneligkeit, womit ich ihn zu ſpre⸗ chen bekomme, hängt ſein Wohl und Wehe ab. Erkundigt Euch bei ſeiner Tochter, ob ſie nicht weiß, wo er iſt.«

Lucy hatte Alles gehört. Bei den letzten von Kirke ge⸗