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zensgüte. Es herrſcht über ihn nur Eine Stimme. Alle Welt liebt und achtet ihn.«
Während Suſanne ſich mit durch mädchenhafte Schüch⸗ ternheit gemäßigter Begeiſterung ſo über Henry Lisle aus⸗ ſprach, ſchaute Fitzgerald düſter und ſchweigend vor ſich hin. Jedesmal wo der Name des Sohnes ſeines Schlachtopfers an ſein Ohr ſchlug, zuckte er mit den Augen und ein Ausdruck des Schreckens und Schmerzes verzerrte die Muskeln ſeines Geſichtes. Endlich jedoch faßte er ſich gewaltſam, um nicht durch zu langes Schweigen den Argwohn ſeiner Schweſter zu erwecken.
»Meine arme Suſanne,“« ſagte er, indem er das Zit⸗ tern ſeiner Stimme zu verhehlen ſuchte,„Henry Lisle hat für Dich gethan, was er für jedes andere hübſche Mädchen ge⸗ than haben würde. Was eine Vermittlung zwiſchen dem Ober⸗ richter und ihm betrifft, ſo wäre es Wahnſinn, wenn ich daran denken wollte. Jeffreys verzeiht niemals und vergißt keine Beleidigung. Wenn er die Abſicht hat, ſich an Henry Lisle zu rächen, ſo ſey verſichert, daß keine Vermittlung mäch⸗ tig genug wäre, um den Sohn des Königsmörders zu retten.«
»Glaubſt Du?« unterbrach ihn Suſanne, indem ſie dieſe beiden Worte mit eigenthümlichem Lächeln begleitete;»gut, es ſey. Laſſen wir dieſen Umſtand bei Seite, und beſchäftigen wir uns vielmehr mit unſeren Plänen.“
Zwei Stunden ſpäter war die Nacht ſchon ziemlich weit vorgerückt und Fitzgerald nahm Abſchied von Suſannen.
»Wann werde ich Dich wiederſehen?« fragte ſie ihn, indem ſie ihn bis an die Hausthür begleitete.
»Morgen Früh, Suſanne.“ Der Bruder und die Schweſter umarmten ſich noch ein


